Einreise mit gestohlenem Ausweis scheitert

Bundespolizei stoppt Mann mit gestohlenem Ausweis bei Einreiseversuch

Foto: Foto: Polizei BW

Ein 31-jähriger Mann wurde am Autobahnübergang Rheinfelden gefasst, als er versuchte, mit einem gestohlenen italienischen Ausweis nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei stieß während einer Routinetransitkontrolle eines Fernreisebusses auf den Mann und leitete umgehend Ermittlungen ein.

Am frühen Mittwochmorgen war ein Fernreisebus von Mailand nach Dortmund unterwegs, als Einsatzkräfte der Bundespolizei ihn am Autobahnübergang Rheinfelden kontrollierten. Ein 31-jähriger Insasse präsentierte eine italienische Identitätskarte, die jedoch nicht auf ihn ausgestellt war.

Gestohlener Ausweis im SIS System

Eine Überprüfung im Schengener Informationssystem (SIS) ergab, dass die italienischen Behörden den Ausweis seit fast zwei Jahren als gestohlen suchten. Dies löste sofort den Verdacht des Ausweismissbrauchs aus.

Ermittlungsverfahren und Zurückweisung

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ausweismissbrauchs und wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Nachdem ihm ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland auferlegt worden war, wurde der türkische Staatsangehörige in die Schweiz zurückgewiesen.