US-Indizes geben nach
Am Ende des Handelstages an der Wall Street verzeichnete der Dow Jones einen Rückgang um 1,1 Prozent. Er schloss bei 48.942 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verlor zuletzt 0,4 Prozent und pendelte um 7.201 Punkte. Auch die Technologiebörse Nasdaq war betroffen: Der Nasdaq 100 verlor 0,2 Prozent auf rund 27.652 Zähler.
Unklare Lage am Golf
Die Spannungen in der Straße von Hormus belasten die globalen Märkte. Die Informationen über die Ereignisse in der Region sind widersprüchlich. Während die USA mit dem „Project Freedom“ Handelsschiffe durch die strategisch wichtige Meerenge eskortieren, wertet der Iran dies als Bruch des Waffenstillstands. Laut Meldungen sollen iranische Angriffe ein US-Patrouillenboot getroffen haben, ein US-Kriegsschiff sei zurückgedrängt worden. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten derweil Angriffe des Irans auf Tanker und Öl-Exportanlagen in Fudschaira.
Euro schwächer, Öl teurer
Auch an den Devisenmärkten gab es Bewegung. Der Euro gab am Montagabend nach und kostete 1,1696 US-Dollar. Der Goldpreis hingegen zeigte sich im Rückwärtsgang und fiel um 2,1 Prozent auf 4.519 US-Dollar je Feinunze. Deutlich nach oben ging es dagegen für den Ölpreis. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich bis zum späten Abend um 5,5 Prozent auf 114,10 US-Dollar.
