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Reaktion auf Energiekrise

Bahn friert Ticketpreise ein – Grüne loben Entscheidung

Die Deutsche Bahn gewährt ihren Kunden eine Atempause: Ab Mai bleiben die Fernverkehrstickets für ein Jahr stabil. Bahnchef Evelyn Palla nennt die Energiekrise als Grund – eine Entscheidung, die prompt Unterstützung von den Grünen im Bundestag erhält. Verkehrsexperte Tarek Al-Wazir sieht darin eine strategisch wichtige Maßnahme.

ICE-4 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Preissicherheit für Bahnfahrer

Die Ankündigung der Bahn, die Ticketpreise im Fernverkehr für die kommenden zwölf Monate einzufrieren, kommt nicht überraschend, aber zur richtigen Zeit. Bahnchefin Evelyn Palla begründete diesen Schritt mit der anhaltenden Energiekrise. Diesen Schritt bezeichnete Tarek Al-Wazir, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, als „richtig und wichtig“.

Al-Wazir betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass stabile Preise die Bahn gerade jetzt zu einer attraktiven Option machten. Angesichts steigender Kosten für Sprit und Kerosin werde das Autofahren und Fliegen spürbar teurer. Die Bahn behalte so ihre Position als „günstige und klimafreundliche Alternative für alle“.

Kritik an Streckennetz

Trotz des positiven Ausblicks für Kunden des Fernverkehrs wurde von grüner Seite auch deutliche Kritik am aktuellen Zustand der Bahn geübt. Al-Wazir machte darauf aufmerksam, dass Verspätungen und Zugausfälle weiterhin ein Problem darstellten. Hauptschuld trage hierfür die mangelhafte Infrastruktur und der fehlende Ausbau des Streckennetzes – trotz bereits bereitgestellter Sondervermögen.

Der Verkehrsexperte forderte die Bundesregierung auf, hier „endlich die richtigen Prioritäten zu setzen und das Geld sinnvoll und langfristig einzusetzen“. Nur so könne das Netz entlastet und die Pünktlichkeit verbessert werden.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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