Kollektive Warnung ausgeweitet
Das deutsche Auswärtige Amt hat nach den jüngsten Militäraktionen im Nahen Osten seine Reisewarnungen erheblich verschärft. Fast der gesamte Nahe Osten ist nun offiziell als Risikogebiet eingestuft. Neben den direkt beteiligten Akteuren wie Israel und dem Iran sind nun auch Länder wie der Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und der Jemen auf der Liste der von Reisen abzuratenden Gebiete.
Keine Entspannung in Sicht
Im Warntext des Auswärtigen Amtes heißt es unmissverständlich: „Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.“ Diese düstere Prognose spiegelt die angespannte Sicherheitslage wider. Bereits jetzt sind die Lufträume von Israel und Iran gesperrt. Experten befürchten jedoch, dass diese Sperrungen jederzeit auf weitere Länder ausgeweitet werden könnten. Mehrere namhafte Fluggesellschaften haben angesichts der unübersichtlichen Situation ihren Flugbetrieb in die betroffene Region bereits eingestellt.
Deutsche im Krisengebiet aufgerufen
Für deutsche Staatsbürger, die sich derzeit noch in der Region aufhalten, ist die wichtigste Aufforderung: Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes. Die Behörde rät zudem dringend, bestehende Reisewarnungen ernst zu nehmen. Im Falle von Luftangriffswarnungen soll umgehend Schutz in nahen Bunkern oder dem Inneren von Gebäuden gesucht werden. Abstand zu Fenstern ist dabei essenziell. Die Befolgung von Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte wird explizit gefordert.


