Teile der Lufträume gesperrt
Nach den Luftschlägen Israels und der USA auf Ziele im Iran und der militärischen Reaktion des Irans hat das deutsche Auswärtige Amt seine Reisehinweise verschärft. Eine Reisewarnung gilt nunmehr für fast den gesamten Nahen Osten. Ganz oben auf der Liste der Risikogebiete stehen neben Israel und dem Iran auch der Libanon, Jordanien, Syrien, der Irak, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.
„Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden“
Die Formulierung im Warntext macht die angespannte Lage deutlich: „Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.“ Bereits gesperrte Lufträume, wie die von Israel und Iran, könnten sich bald auf weitere Länder ausweiten. Mehrere internationale Fluggesellschaften haben ihren Flugbetrieb in die betroffene Region bereits eingestellt, was die Reisebeschränkungen zusätzlich unterstreicht.
Krisenvorsorgeliste und Schutzmaßnahmen
Deutsche Staatsbürger, die sich derzeit in der Region aufhalten, sind aufgefordert, sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren. Der dringende Rat lautet: „Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst, suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.“ Die Einhaltung von Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte wird als essenziell bezeichnet.

