Nach Eskalation: Deutschland rät zur Vorsicht in 13 Ländern

Auswärtiges Amt weitet Reisewarnung aus: Fast der gesamte Nahe Osten betroffen

Auswärtiges Amt weitet Reisewarnung aus: Fast der gesamte Nahe Osten betroffen
Foto: Flugzeuge über einer Stadt. (Archivbild), via dts Nachrichtenagentur

Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran veranlassen das deutsche Auswärtige Amt zu drastischen Schritten. Für zahlreiche Länder der Region wurden Reisewarnungen veröffentlicht, die vor den unvorhersehbaren Entwicklungen warnen. Die Bevölkerung wird zu äußerster Vorsicht aufgerufen.

Teile der Lufträume gesperrt

Nach den Luftschlägen Israels und der USA auf Ziele im Iran und der militärischen Reaktion des Irans hat das deutsche Auswärtige Amt seine Reisehinweise verschärft. Eine Reisewarnung gilt nunmehr für fast den gesamten Nahen Osten. Ganz oben auf der Liste der Risikogebiete stehen neben Israel und dem Iran auch der Libanon, Jordanien, Syrien, der Irak, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.

„Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden“

Die Formulierung im Warntext macht die angespannte Lage deutlich: „Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.“ Bereits gesperrte Lufträume, wie die von Israel und Iran, könnten sich bald auf weitere Länder ausweiten. Mehrere internationale Fluggesellschaften haben ihren Flugbetrieb in die betroffene Region bereits eingestellt, was die Reisebeschränkungen zusätzlich unterstreicht.

Krisenvorsorgeliste und Schutzmaßnahmen

Deutsche Staatsbürger, die sich derzeit in der Region aufhalten, sind aufgefordert, sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren. Der dringende Rat lautet: „Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst, suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.“ Die Einhaltung von Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte wird als essenziell bezeichnet.