Verschärfte Reisehinweise
Die Spannungen im Nahen Osten nehmen zu. Nach israelischen und US-amerikanischen Luftschlägen auf Ziele im Iran und dessen militärischer Reaktion hat das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für die Region drastisch verschärft. Eine Reisewarnung gilt nun praktisch für den gesamten Nahen Osten.
Umfassende Warnliste
Explizit genannt werden in der am Samstag veröffentlichten Warnung neben Israel und dem Iran auch der Libanon, Jordanien, Syrien, der Irak, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und der Jemen. Reisende in diese Länder sind aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen.
Angst vor weiteren Eskalationen
Die Dringlichkeit der Warnung unterstreicht die aktuelle Sicherheitslage: „Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden“, heißt es im offiziellen Warntext des Auswärtigen Amts. Die Lufträume von Israel und Iran sind bereits gesperrt. Eine Ausweitung dieser Sperrungen auf weitere Lufträume ist jederzeit möglich.
Flugverkehr eingestellt
Mehrere Fluggesellschaften haben ihren Betrieb in die betroffene Region bereits ausgesetzt. Dies unterstreicht die angespannte und unvorhersehbare Situation vor Ort.
Krisenvorsorge für Deutsche
Für deutsche Staatsbürger, die sich derzeit in der Region aufhalten, hat das Auswärtige Amt die Registrierung auf der Krisenvorsorgeliste angeordnet. Sie werden aufgefordert, Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst zu nehmen. Im Ernstfall sollen umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere von Gebäuden aufgesucht und Fenster gemieden werden. Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte sind unbedingt Folge zu leisten.


