Eichendorffschule komplett evakuiert

Atemwegsreizungen an Böblinger Schule: 14 Personen ärztlich versorgt

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.
Foto: Foto: Polizei BW

Zu einem Großeinsatz mit rund 20 Fahrzeugen kam es am Montagvormittag an der Eichendorffschule in Böblingen. Personen klagten über Atemwegsreizungen, daraufhin wurde die Schule im Herdweg sofort geräumt. Drei Kinder und eine erwachsene Person mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 9.40 Uhr alarmierte die Feuerwehr Böblingen mit dem Stichwort Gefahrstoffaustritt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude bereits vorbildlich durch Lehrpersonen und städtisches Personal geräumt.

Die Feuerwehr führte umgehend Erkundungs- und Messmaßnahmen im betroffenen Gebäudeabschnitt durch und sicherte die Einsatzstelle weiträumig ab. Gemeinsam mit den Lehrern kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Betreuung der rund 350 Personen, die sich an diesem Vormittag in der Schule aufhielten.

Im Einsatzverlauf wurden fünf Kinder und neun Erwachsene dem Rettungsdienst zur Abklärung vorgestellt. Drei Kinder und eine erwachsene Person kamen zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Auch nach umfangreichen Messungen durch Spezialkräfte konnte kein konkreter Stoff nachgewiesen werden. Der betroffene Bereich bleibt vorsorglich gesperrt, bis professionelle Reinigungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Der Schulbetrieb kann am Dienstag wieder regulär stattfinden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Böblingen und Herrenberg mit dem Umweltschutzzug Süd, Kreisbrandmeister Martin Amler mit der Führungsgruppe des Landkreises und weitere Spezialkräfte. Insgesamt rund 20 Fahrzeuge waren vor Ort. Rettungsdienst, Sanitätseinheiten und Polizei waren ebenfalls mit starken Kräften vertreten.

Quelle
  • Feuerwehr Böblingen

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