Rückgang bei Erstanträgen deutlich
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat im April 6.144 neue Asyl-Erstanträge registriert. Dies geht aus Zahlen hervor, die dem „Spiegel“ vorliegen. Im Vergleich zum Vormonat März war das ein Rückgang um 837 Anträge. Deutlicher fällt der Vergleich zum Vorjahresmonat aus: Mit 2.964 weniger Anträgen als im April 2025 ist das ein Minus von rund einem Drittel.
So wenige Erstanträge wie im April waren zuletzt im Juni 2020 gemeldet worden. Damals hatte die Corona-Pandemie die Flüchtlingsbewegungen weitgehend zum Stillstand gebracht. Ohne Berücksichtigung der Corona-Zeit muss Deutschland zuletzt im März 2013 eine geringere Zahl an monatlichen Erstanträgen verzeichnet haben.
Auch Folgeanträge weniger
Auch die Zahl der sogenannten Folgeanträge, die bereits registrierte Schutzsuchende stellen, ist gesunken. Von 3.242 im März sanken sie im April auf 2.682.

