Magisch, skurril und zutiefst berührend

ARD-Sommerkino: „Was man von hier aus sehen kann“ – Deutschlands Antwort auf „Amélie“ heute im Ersten

Foto: Bild: ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Frank Dicks

Ein Dorf voller Geheimnisse, schrulliger Charaktere und großer Gefühle: Der Kinohit „Was man von hier aus sehen kann“ begeistert heute Abend im ARD-Sommerkino. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Mariana Leky ist eine wunderbar poetische Liebeserklärung an das Leben, voller Melancholie, Magie und leiser Komik.

Regisseur Aron Lehmann hat mit großer Sensibilität eine Welt geschaffen, in der Wunder und Alltägliches ganz selbstverständlich nebeneinander existieren – und in der jede Figur ihren eigenen Platz und ihre eigene Geschichte hat.

Die Geschichte – wenn das Okapi kommt, droht Unglück

Im Mittelpunkt steht Luise, die gemeinsam mit ihrer Mutter Astrid und ihrer Großmutter Selma in einem kleinen Dorf im Westerwald lebt. Selma hat eine besondere Gabe: Wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, passiert im Dorf unweigerlich ein Unglück.

ARD Degeto WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN, „“, am Montag (30.06.25) um 20:15 Uhr und um 01:25 Uhr im ERSTEN. Luise (Luna Wedler, li.) weiß, wie jeder im Dorf, dass der Optiker (Karl Markovics, Mitte) in ihre Großmutter Selma (Corinna Harfouch, re.) verliebt ist. © ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Walter Wehner, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung „Bild: ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Walter Wehner“ (S2+). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, [email protected]

Diese Vorahnung sorgt regelmäßig für Aufruhr unter den Dorfbewohnern, die allesamt ihre skurrilen Eigenheiten haben. Da ist zum Beispiel der Optiker, der täglich einen Liebesbrief schreibt, ihn aber niemals abschickt. Oder Elsbeth, die ständig buddhistische Reisegruppen beherbergt. Und auch Marlies, die selbst für ihre schlechte Laune keinen Grund braucht.

Doch das Leben hält nicht nur kleine Katastrophen bereit, sondern auch Hoffnung und Liebe. Als die inzwischen erwachsene Luise auf den buddhistischen Mönch Frederik trifft, stellt sich ihr Leben auf den Kopf. Zum ersten Mal begreift sie, dass es möglich ist, die Vergangenheit hinter sich zu lassen – und trotzdem mit ihr im Reinen zu sein.

ARD Degeto WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN, „“, am Montag (30.06.25) um 20:15 Uhr und um 01:25 Uhr im ERSTEN. Luise (Luna Wedler) und ihr Chef Herr Rödder (Thorsten Merten) in der Buchhandlung © ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Frank Dicks, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung „Bild: ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Frank Dicks“ (S2+). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, [email protected]

Ein Film wie Balsam für die Seele

Mit seiner einzigartigen Mischung aus Humor, Melancholie und Magie wird der Film oft als „deutsche Antwort auf ‚Die fabelhafte Welt der Amélie‘“ beschrieben. Er ist ein Plädoyer für das Unperfekte, für Gemeinschaft, Zusammenhalt und die kleinen Wunder des Alltags.

Neben der sensiblen Regie sorgen auch die fantastische Ausstattung, die liebevollen Details und die zauberhafte Kameraführung für eine unvergleichliche Atmosphäre.

ARD Degeto WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN, „“, am Montag (30.06.25) um 20:15 Uhr und um 01:25 Uhr im ERSTEN. Ein Herz und eine Seele: Martin (Cosmo Taut) und Luise (Ava Petsch) © ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Frank Dicks, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung „Bild: ARD Degeto Film/Claussen + Putz Filmproduktion Gmbh/Studiocanal GmbH/Frank Dicks“ (S2+). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, [email protected]

Die Besetzung – ein echtes Star-Ensemble

Der Film überzeugt nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch durch seine hochkarätige Besetzung:

  • Corinna Harfouch als Selma, die seherische Großmutter
  • Luna Wedler als Luise (erwachsen), die Suchende zwischen Vergangenheit und Neubeginn
  • Ava Petsch als Luise (jung), die neugierige und fantasievolle Kindheitsversion
  • Karl Markovics als der Optiker, der heimlich verliebt ist und jeden Tag Briefe schreibt
  • Rosalie Thomass als Marlies, die schlecht gelaunt durchs Leben geht
  • Benjamin Radjaipour als Frederik, der buddhistische Mönch und Luises große Liebe
  • Hansi Jochmann als Elsbeth, die Gastgeberin für buddhistische Reisegruppen
  • Cosmo Taut als Martin, Luises Kindheitsfreund
  • Peter Schneider als Palm, ein stiller Beobachter im Dorf
  • Katja Studt als Astrid, Luises Mutter
  • Johannes Allmayer als Peter, ein weiterer Dorfbewohner mit eigener Geschichte
  • Jasin Challah als Alberto, ebenfalls Teil der Dorfgemeinschaft
  • Golo Euler als Heinrich, eine weitere Figur mit Tiefe und Witz
  • Thorsten Merten als Herr Rödder, der für Ordnung sorgt

Auch die jüngeren Versionen von Selma und dem Optiker werden eindrucksvoll gespielt von Sophia Vogel und Florian Kroop.

Wann läuft der Film?

Der Film „Was man von hier aus sehen kann“ läuft am Montag, 1. Juli 2025, um 20:15 Uhr im Ersten – im Rahmen des ARD-Sommerkinos.

Und danach?

Am 14. Juli geht das Sommerkino weiter mit dem Kinohit „Wunderschön“ von und mit Karoline Herfurth, sowie den Stars Nora Tschirner, Emilia Schüle, Martina Gedeck, Dilara Aylin Ziem, Melika Forouta und Karoline Herfurth selbst.