Iran-Krise belastet Börse

Anspannung bleibt: Dax pendelt nach schwachem Start

Anspannung bleibt: Dax pendelt nach schwachem Start
Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex hat am Freitag einen unsicheren Handelstag erlebt. Nach einem schwachen Auftakt bewegte sich der Dax zur Mittagszeit Richtung Vortagesniveau. Der Konflikt im Iran und dessen Auswirkungen auf die Energiepreise sorgen weiterhin für Nervosität unter den Anlegern. Auch der Euro gibt nach und verschärft Inflationsrisiken in der Eurozone.

Zahlen und Sorgen

Der Dax kämpfte sich am Freitag im Handelsverlauf zurück. Gegen 12:30 Uhr notierte der Leitindex bei rund 23.560 Punkten, ein leichtes Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Die Investoren blicken weiterhin gespannt auf die Nachrichtenlage aus dem Iran und die daraus resultierenden Folgen für die Energiepreise. „Die Flucht in die sicheren Häfen hält an und lastet auch auf dem Euro“, erklärt Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Dies verstärke die Inflationssorgen.

Die bereits veröffentlichten Großhandelspreise für Deutschland lagen über den Erwartungen. Dies deute auf weitere Preissteigerungen für Verbraucher hin. Im weiteren Tagesverlauf werden wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet, darunter das BIP, Konsumausgaben, der PCE-Deflator sowie Arbeitsmarktdaten und das Verbrauchervertrauen.

Währungen und Rohstoffe im Fokus

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag unter Druck: Ein Euro verbilligte sich auf 1,1468 US-Dollar.

Der Goldpreis zeigte wenig Bewegung. Eine Feinunze kostete am Nachmittag gut 5.096 US-Dollar.

Der Ölpreis gab leicht nach: Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit rund 100,10 US-Dollar und damit 0,3 Prozent weniger als am Vortag.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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