AfD weiter im Aufwind
Laut der jüngsten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa klettert die AfD auf bundesweit 28 Prozent. Das ist ein Zuwachs von einem Punkt gegenüber der Vorwoche und der bisher höchste Wert, den Forsa für die Partei ermittelt hat. Damit festigt die AfD ihren Spitzenplatz in der Wählergunst.
Die Union, bestehend aus CDU und CSU, verharrt unverändert bei 22 Prozent und rangiert damit weiterhin auf Platz zwei. Deutlich hinter Union und AfD liegen die Grünen, die einen Punkt abgeben und nun bei 14 Prozent liegen. Das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verzeichnet erstmals seit März wieder 3 Prozent der Stimmen.
Politische Kompetenz: AfD vor Union
Auch in der Frage, welche Partei am ehesten in der Lage ist, die Probleme des Landes zu lösen, liegt die AfD vorn. Sie gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 15 Prozent. Die Union verliert demgegenüber einen Punkt und kommt auf 13 Prozent.
Den Grünen trauen 8 Prozent zu, die Probleme zu bewältigen. SPD und Linke erreichen hier 5 beziehungsweise 4 Prozent. Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger, nämlich 53 Prozent, sieht keine Partei ausreichend gerüstet, um die drängenden Fragen des Landes zu meistern.
Merz-Bilanz weiter mau
Die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stößt weiterhin auf wenig Gegenliebe. Nur 14 Prozent der Befragten sind laut Forsa mit seiner Amtsführung zufrieden. Eine deutliche Mehrheit von 85 Prozent übt Kritik. Offenbar macht sich diese Unzufriedenheit auch bemerkbar: Selbst im eigenen Anhängerkreis der CDU/CSU sind mittlerweile 57 Prozent mit der Arbeit des Regierungschefs nicht zufrieden.
Die Daten stammen aus einer Umfrage, für die Forsa zwischen dem 12. und 18. Mai 2.000 Personen befragt hat.



