Hilfsbereitschaft signalisiert
Das Bundesgesundheitsministerium hat erklärt, dass der aktuelle Ebola-Ausbruch in Afrika und die damit verbundene Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstands durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorerst keine expliziten Folgen für Deutschland haben.
Eine Sprecherin des Ministeriums betonte am Montag gegenüber der dts Nachrichtenagentur, dass die primäre Aufgabe darin bestehe, die Behörden im Kongo und in Uganda zu unterstützen. Dies geschehe unter anderem durch die Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstands, was eine bessere Kommunikation mit der Bevölkerung vor Ort ermöglichen soll.
Experten und mobile Labore
Deutschland hat seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, Unterstützung zu leisten. Allerdings liegt bislang noch kein offizielles Ersuchen vor. So könnten beispielsweise das Robert-Koch-Institut oder das Bernhard-Nocht-Institut mit ihrer Expertise eingebunden werden. Die Bereitstellung von mobilen Laboren sei eine denkbare Option, so die Sprecherin weiter. „Wenn da was kommt, dann werden wir das mit Wohlwollen prüfen.“

