DKB-Analyse zeigt Kosten für Haushalte

Notfallvorsorge: 900 Euro im Schnitt für Krisen-Checkliste

Notfallvorsorge: 900 Euro im Schnitt für Krisen-Checkliste

Menschen bereiten sich auf Notfälle vor (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Wer sich umfassend auf Krisenfälle vorbereiten möchte, muss laut einer Auswertung der Deutschen Kreditbank (DKB) tief in die Tasche greifen. Für die Umsetzung der offiziellen Empfehlungen des Bundes für den Notfall fallen im Schnitt rund 900 Euro an. Besonders ins Gewicht fallen dabei Kosten für Energieversorgung und Sanitärlösungen.

Kosten für autarkes Überstehen

Alleine ein Gasheizer schlägt dabei mit durchschnittlich 143,48 Euro zu Buche. Auch eine Campingtoilette ist kein Schnäppchen und kostet laut DKB-Analyse 121,68 Euro. Wer die Checkliste des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vollständig abarbeiten will, kommt auf gut 900 Euro. Das ist fast ein Drittel des durchschnittlich auf Girokonten liegenden Geldes.

BBK: Kosten sind plausibel

Das BBK hat die Analyse der DKB bestätigt. Die Behörde räumt ein, dass nicht jeder die Mittel oder den Platz für einen Zehn-Tage-Vorrat und die komplette Ausstattung hat. Wichtig sei aber, dass auch kleine Schritte zur Vorsorge bereits helfen.

Relevanz durch Extremwetterfälle

Die Notwendigkeit einer guten Vorsorge unterstreichen immer wieder Ereignisse wie Extremwetterlagen oder Stromausfälle. Erst im Januar mussten Berliner tagelang bei eisigen Temperaturen auf Strom verzichten.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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