Nach Aus für Entlastungsprämie: Müller schlägt Alternativen vor

Union fordert gezieltere Entlastungen für Pendler und Mittelstand

Union fordert gezieltere Entlastungen für Pendler und Mittelstand

Sepp Müller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Scheitern der angekündigten "Entlastungsprämie" plädiert Sepp Müller, Vizechef der Unionsfraktion, für schärfere Zielscheiben bei staatlichen Hilfen. Die CDU-Politiker betont im Gespräch mit T-Online, dass Entlastungen dort ankommen müssten, wo sie am dringendsten gebraucht würden – um diejenigen zu stärken, die das Land am Laufen halten.

Pendler brauchen spürbare Hilfe

Müller, der selbst Mitglied der CDU ist, forderte nach dem Aus für die pauschale „Entlastungsprämie“ konkret spürbare Erleichterungen für Pendler. Ob dies durch eine Mobilitätsprämie oder eine Aufstockung der Pendlerpauschale geschehen könnte, ließ er offen, betonte aber die Notwendigkeit.

Stärkung für kleine Einkommen und Mittelstand

Auch kleine und mittlere Einkommen sollen nach Ansicht der Union gezielt gestärkt werden. Ein Direktauszahlungsmechanismus sei hier eine denkbare Lösung, so Müller. Besonders im Fokus des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden stehen jedoch zahlreiche mittelständische Unternehmen. Spediteure und Reisebusunternehmen gerieten zunehmend unter Druck. Hier müssten gezielte Hilfen greifen, um Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Substanz zu sichern. Die Union sieht dringenden Handlungsbedarf, um diese wichtigen Sektoren zu stabilisieren und ihre Zukunftsfähigkeit zu erhalten.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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