Neue Regeln ab Jahresbeginn

2026 startet mit spürbaren Änderungen in Deutschland

2026 startet mit spürbaren Änderungen in Deutschland
Silvesterfeuerwerk am Berliner Fernsehturm, via dts Nachrichtenagentur
Das neue Jahr ist angebrochen und bringt für viele Bürgerinnen und Bürger spürbare Veränderungen mit sich. Von höheren Mindestlöhnen über Anpassungen bei Entlastungen bis hin zu neuen Regelungen für die Bundeswehr – der Jahreswechsel markiert den Beginn zahlreicher Neuerungen, die den Alltag beeinflussen werden.
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Höherer Mindestlohn und Minijob-Grenze

Wer in Deutschland arbeitet, profitiert ab sofort von einem höheren Mindestlohn. Dieser steigt von 12,82 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde. Auch die Verdienstgrenze für Minijobs hat sich erhöht und liegt nun bei 603 Euro monatlich im Jahresdurchschnitt. Wer täglich längere Wege zur Arbeit hat, kann sich über eine Erhöhung der Pendlerpauschale freuen: Sie liegt nun bei 38 Cent pro Kilometer. Gleichzeitig sinkt die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent.

Entlastungen und neue ‚Aktivrente‘

Für viele Senioren gibt es eine erfreuliche Nachricht: Mit der sogenannten „Aktivrente“ können sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die bereits die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Das Kindergeld wird ebenfalls angehoben und steigt für jedes Kind um vier Euro auf 259 Euro monatlich. Die Gasspeicherumlage ist zum Jahreswechsel entfallen. Zudem soll ein Bundeszuschuss zu den Netzentgelten die Stromkosten dämpfen, die genauen Auswirkungen müssen aber noch zwischen Energieversorgern und Kunden ausgehandelt werden.

Bundeswehr: Offen für alle?

Alle 18-jährigen Männer und Frauen werden im neuen Jahr mit einem Fragebogen kontaktiert. Ziel ist es, ihre Motivation und Eignung für einen möglichen Einsatz in der Bundeswehr zu ermitteln. Während die Beantwortung für junge Männer verpflichtend ist, steht es Frauen frei, den Fragebogen auszufüllen.

Wichtige Entlastungen für Landwirtschaft

Land- und Forstwirte dürfen sich ebenfalls über eine Neuerung freuen. Ab dem 1. Januar können sich Betriebe wieder 21,48 Cent pro Liter Diesel von der Energiesteuer erstatten lassen. Diese Entlastung könnte dazu beitragen, die Betriebskosten in diesem Sektor zu senken.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)
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