Tragische Unfälle an Badeseen

Zwei Seen, zwei Tote: Männer (45, 53) ertrinken in Südbaden

Ein Polizeifahrzeug der deutschen Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht, aufgenommen von vorne bei Abenddämmerung. Im Fahrzeug sind zwei Polizisten erkennbar, während ein leuchtendes Display mit der Schrift "POLIZEI" hinter der Windschutzscheibe sichtbar ist.
Foto: Foto: Polizei BW

Freiburg – Ein tragisches Wochenende überschattet die Region Südbaden: Gleich zwei Männer kamen bei Badeunfällen in Seen bei Staufen und Neuenburg ums Leben. Die Vorfälle ereigneten sich am Freitag und Samstag.

Erster Vorfall am Freitag in Staufen

Bereits am Freitagnachmittag (02.05.2025) gegen 17:30 Uhr spielte sich das erste Drama am Stadtsee in Staufen ab. Ein 45-jähriger Mann schwamm laut Polizeibericht durch den See zu einer Insel. Nachdem er von dort ins Wasser gesprungen war, tauchte er nicht wieder auf.

Geistesgegenwärtige Passanten am Ufer bemerkten die Situation, eilten dem Mann zur Hilfe und konnten ihn ans Ufer retten. Sie begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der herbeigerufene Notarzt und der Rettungsdienst setzten die Reanimation fort – jedoch vergeblich. Der Mann verstarb noch am Unglücksort.

Zweiter Toter am Samstag bei Neuenburg

Am Samstagabend (03.05.2025) dann der nächste Schock: Gegen 20:40 Uhr meldete eine Begleitperson einen 53-jährigen Mann als vermisst. Dieser war kurz zuvor in einem Baggersee in Steinenstadt (Gemeinde Neuenburg) schwimmen gewesen.

Ein Großeinsatz folgte: Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Neuenburg setzte eine Drohne ein und konnte den Vermissten damit im Wasser lokalisieren. Rettungstaucher der DLRG übernahmen die Bergung aus etwa drei Metern Tiefe. Doch für den 53-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte am Ufer nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen beider tragischer Badeunfälle aufgenommen.

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