Gegen 4 Uhr am Samstagmorgen meldeten Anwohner Rauch aus dem Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Als die ersten Kräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus der Tiefgarage. Weil die Anlage mehrere Wohnhäuser miteinander verbindet und der Brandrauch sich weit ausbreiten konnte, erhöhte die Feuerwehr das Einsatzstichwort und forderte zusätzliche Kräfte sowie Spezialtechnik an.
Feuerwehr kontrolliert Wohnungen und Treppenräume
Während Einsatzkräfte in der Tiefgarage gegen die Flammen vorgingen, überprüften weitere Trupps die angrenzenden Treppenhäuser und Wohnungen auf eingedrungenen Rauch. Bewohnerinnen und Bewohner mussten die betroffenen Gebäude vorübergehend verlassen. Der Rettungsdienst betreute nach Angaben der Feuerwehr rund ein Dutzend Menschen.
Die wichtige Abgrenzung: Betreuung durch den Rettungsdienst bedeutet in diesem Fall nicht, dass zwölf Menschen verletzt wurden. Die Feuerwehr meldete ausdrücklich keine Verletzten.
Zwei Pkw in Vollbrand – Ursache bleibt offen
In der Tiefgarage standen zwei Autos vollständig in Flammen. Etwa eine Stunde nach der Alarmierung konnte die Feuerwehr „Feuer aus“ melden. Danach war der Einsatz noch nicht beendet: Wegen der starken Verrauchung mussten die Einsatzkräfte die Tiefgarage umfangreich belüften. Dafür kam unter anderem ein spezielles Löschunterstützungsfahrzeug zum Einsatz.
Zur Brandursache, zur Höhe des Sachschadens und dazu, wann Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, enthält der veröffentlichte Einsatzbericht keine Angaben. Diese Punkte bleiben damit offen.
Großaufgebot sichert weitere Feuerwachen ab
An dem Einsatz waren Einheiten aus fünf Wachen der Berufsfeuerwehr und mehrere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Neben Löschzügen rückten unter anderem der Atemschutz- und Messdienst, ein Gerätewagen Hygiene sowie Technik zur Belüftung an. Weitere Freiwillige Feuerwehren besetzten währenddessen verwaiste Wachen, damit der Brandschutz im übrigen Stadtgebiet erhalten blieb.




