Starkregen ist aus der Warnlage verschwunden
Der Deutsche Wetterdienst führt im Warnlagebericht für Baden-Württemberg vom 2. Oktober 2026, 10.30 Uhr, keinen Starkregen mehr auf. Von Westen lockert es im Tagesverlauf auf, verbreitet bleibt es trocken.
Damit hat sich die Lage gegenüber dem frühen Freitagmorgen weiter beruhigt. Im Bericht von 7 Uhr waren für Teile Oberschwabens und des Allgäus anfangs noch rund 15 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde genannt worden. Diese Restgefahr erscheint im neuen Stand nicht mehr.
In zwei Nächten kann die Sicht unter 150 Meter fallen
Das nächste wetterbedingte Risiko ist Nebel. Der DWD hält in den Nächten zum Samstag und Sonntag gebietsweise dichte Nebelfelder für wahrscheinlich. Örtlich kann die Sichtweite unter 150 Meter sinken.
Autofahrer sollten die Geschwindigkeit an die Sicht anpassen, mehr Abstand halten und Nebelschlussleuchten nur bei Sichtweiten unter 50 Metern einschalten. Weil sich Nebel kleinräumig bildet, können die Bedingungen innerhalb kurzer Strecken deutlich wechseln. Maßgeblich bleiben die aktuellen amtlichen Warnungen des DWD.
Die hohen Regenmengen galten für Donnerstag
Am 1. Oktober hatte die Prognose für Teile Baden-Württembergs noch deutlich höhere Niederschlagsmengen umfasst. Im Westen waren gebietsweise 20 bis 35 Liter pro Quadratmeter über mehrere Stunden möglich, im Schwarzwald und an der Schwäbischen Alb vereinzelt bis zu 50 Liter in rund drei Stunden.
Diese Mengen beschrieben das damalige Gefahrenpotenzial und keine flächendeckend gemessene Regenbilanz. Der zeitliche Verlauf ist damit klar: Auf die Starkregenlage am Donnerstag folgte am Freitagmorgen eine begrenzte Restgefahr im Südosten; seit dem Bericht von 10.30 Uhr nennt der DWD für Baden-Württemberg nur noch Nebel als Warnparameter.





