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Kaltfront erreicht den Südwesten

Wetterwechsel in Baden-Württemberg: Am Donnerstag drohen lokal bis zu 30 Liter Starkregen

Nach einem sonnigen Mittwoch erreicht Baden-Württemberg am Donnerstag eine Kaltfront. Der DWD erwartet vor allem im Osten einzelne Gewitter mit Starkregen und Böen um 70 km/h.

Gewitterwolken über Bad Dürrheim in Baden-Württemberg
Am Donnerstag steigt in Baden-Württemberg das Risiko für lokale Gewitter mit Starkregen. Symbolbild.
Foto: insidebw.de / Tobias Baumann

Gewitterrisiko steigt am Donnerstagnachmittag

Am Donnerstag, 1. Oktober, zieht von Westen Regen über Baden-Württemberg. Nach dem Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Mittwoch, 10.30 Uhr, können sich am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter bilden. Der Schwerpunkt wird derzeit im Osten des Landes erwartet.

Bei Gewittern sind rund 20 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde möglich. Vereinzelt rechnet der DWD mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Solche lokalen Spitzen können die Unwetterschwelle erreichen.

Warnlagebericht ist noch keine örtliche Unwetterwarnung

Der Landesbericht beschreibt das erwartete Gefahrenpotenzial, legt aber noch keine Warnstufe für einzelne Kreise fest. Wo tatsächlich amtliche Warnungen gelten, entscheidet sich kurzfristiger anhand der Entwicklung. Maßgeblich ist deshalb die aktuelle Warnkarte des DWD.

Das bedeutet auch: Nicht jede Region wird gleichermaßen betroffen sein. Gewitter und Starkregen können kleinräumig auftreten; Zeitpunkt, Zugbahn und Intensität bleiben unsicher.

Heute bleibt es noch sonnig und sehr warm

Am Mittwoch dominiert nach Angaben der Regionalen Wetterberatung Stuttgart noch Hochdruckeinfluss. Mit südlicher Strömung gelangt sehr warme Subtropikluft in den Südwesten. Erst die Kaltfront eines Sturmtiefs über dem Nordatlantik leitet am Donnerstag den Wetterwechsel ein.

In der Nacht zum Donnerstag kann sich südlich der Donau stellenweise Nebel bilden. Sichtweiten unter 150 Metern hält der DWD zwar nur mit geringer Wahrscheinlichkeit für möglich, im Straßenverkehr sind örtlich dennoch rasch wechselnde Bedingungen denkbar.

Aktuelle Warnungen vor Fahrt und Aufenthalt im Freien prüfen

Wer am Donnerstagnachmittag oder -abend unterwegs ist, sollte die amtlichen Warnungen für den eigenen Ort kurz vorher erneut abrufen. Starkregen kann die Sicht und die Fahrbahnverhältnisse binnen kurzer Zeit verschlechtern; stürmische Böen können lose Gegenstände erfassen.

Der DWD will den Warnlagebericht für Baden-Württemberg spätestens am Mittwochabend um 20.30 Uhr aktualisieren.

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