Rückgang bei Aufbereitung von Bauabfällen
Zum Jahresende 2024 lagen die Zahlen auf dem Tisch: Knapp 76 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle wurden in Deutschland von spezialisierten Anlagen verarbeitet. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete am Dienstag einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2022. Elf Millionen Tonnen weniger – ein Minus von über 13 Prozent im Vergleich zum vorherigen Erhebungsjahr.
Bauschutt macht größten Anteil
Der Löwenanteil des verarbeiteten Materials war einmal mehr Bauschutt. Beton, Ziegel und Keramik machten fast die Hälfte des Gesamtvolumens aus. Hier sank die Menge ebenfalls um satte 8,7 Millionen Tonnen. Auch Straßenaufbruch und Bodenaushub waren rückläufig.
Aufbereitungsanlagen nehmen weniger an
Ein Großteil des Bauabfalls, über 80 Prozent, durchlief Bauschuttaufbereitungsanlagen. Dort werden mineralische Abfälle aufbereitet, um sie als Recycling-Baustoffe wiederverwenden zu können. Die restlichen rund 18 Prozent landeten in Asphaltmischanlagen. Dort werden sie mit anderen Stoffen zu neuem Asphalt für Straßen und Wege.
