Nvidia-Chip und Krise am Persischen Golf treiben Kurse

US-Börsen legen zu – Ölpreis sackt ab

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Die US-Börsen haben am Montag deutliche Gewinne verbucht. Anleger reagierten positiv auf Entspannungssignale im Nahen Osten sowie auf neue Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Zeitgleich brach der Ölpreis ein, was auf veränderte geopolitische Einschätzungen hindeutet. Auch der Euro legte gegenüber dem Dollar zu.

Wall Street im Plus

New York – Am Ende des New Yorker Handels verzeichnete der Dow Jones einen Zuwachs von 0,8 Prozent und schloss bei 46.946 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 1,0 Prozent auf rund 6.699 Zähler. Die Technologiebörse Nasdaq, mit dem Nasdaq 100, notierte ebenfalls im Plus mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent auf etwa 24.655 Punkte.

Persischer Golf im Fokus

Die Entwicklungen in der Straße von Hormus spielten eine entscheidende Rolle für die Börsenstimmung. Der Iran hatte zuletzt zwei indische Tanker passieren lassen. Gleichzeitig erhöhte US-Präsident Donald Trump den Druck auf die Nato, den Öltransport in der strategisch wichtigen Meerenge militärisch zu sichern. Diese Unsicherheiten ließen den Ölpreis stark fallen. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich am Abend um 2,9 Prozent auf 100,20 US-Dollar.

KI-Revolution und neue Chips

Ein weiteres Thema, das die Marktteilnehmer beschäftigte, war die mögliche wirtschaftliche Umwälzung durch Künstliche Intelligenz. Der Chiphersteller Nvidia kündigte seinen neuen Chip ‚Groq 3‘ an. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio über die bisherigen, vor allem für das Training von Sprachmodellen genutzten GPUs hinaus auch auf LPU-Chips, die auf schnelle KI-Antworten spezialisiert sind.

Euro gewinnt an Wert

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich ebenfalls stärker. Der Euro stieg auf 1,1510 US-Dollar. Der Goldpreis hingegen präsentierte sich am Abend schwächer. Für eine Feinunze wurden 5.011 US-Dollar gezahlt, ein Rückgang um 0,3 Prozent.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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