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Forschungsförderung

Uni Freiburg wird wieder Exzellenzuniversität – Förderung ab 2027

Die Universität Freiburg kehrt in die Förderlinie der Exzellenzuniversitäten zurück. Die institutionelle Förderung beginnt am 1. Januar 2027; wie viel Geld der Standort genau erhält, steht noch nicht fest.

Kollegiengebäude I der Universität Freiburg
Das Kollegiengebäude I der Universität Freiburg. Ab Januar 2027 wird die Hochschule wieder als Exzellenzuniversität gefördert.
Foto: Chalco / Wikimedia Commons / Public Domain

Freiburg kehrt in die Exzellenzförderung zurück

Seit 2012 hatte die Universität Freiburg den Status nicht mehr. Nun gehört sie zu fünf neu ausgewählten Exzellenzstandorten. Neben Freiburg waren die Universitäten Jena und Köln sowie zwei Hochschulverbünde aus dem Rhein-Main- und dem Ruhrgebiet erfolgreich. Insgesamt hatten elf Standorte einen Antrag gestellt.

Die Förderung beginnt am 1. Januar 2027. Grundlage der Freiburger Bewerbung ist die Zukunftsstrategie „The Future Research University: Sparking Change That Matters“, die mit der langfristigen Hochschulplanung „UFR 2040“ verknüpft ist. Der Titel soll nicht ein einzelnes Forschungsprojekt finanzieren, sondern die strategische Entwicklung der gesamten Universität unterstützen.

Vier Exzellenzstandorte liegen in Baden-Württemberg

Mit Freiburg kommen künftig vier der 15 Exzellenzuniversitäten und -verbünde aus Baden-Württemberg. Heidelberg, das Karlsruher Institut für Technologie und Tübingen werden bereits weitergefördert. Der Titel ist allerdings kein pauschales Gütesiegel für jeden Studiengang: Bewertet wurden die wissenschaftliche Strategie, die Entwicklung des Standorts und die Voraussetzungen für Spitzenforschung.

Eine Einzeluniversität durfte sich nur bewerben, wenn sie mindestens zwei Exzellenzcluster vorweisen konnte. Freiburg erfüllt diese Bedingung mit dem Cluster CIBSS zur biologischen Signalübertragung und dem Cluster Future Forests zu anpassungsfähigen Waldsystemen. Beide werden in der Förderperiode 2026 bis 2032 unterstützt.

Die genaue Fördersumme steht noch nicht fest

Bund und Länder stellen für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten insgesamt 208 Millionen Euro pro Jahr bereit. Darin enthalten sind 60 Millionen Euro zusätzlich zum bisherigen Finanzierungsrahmen. Einzeluniversitäten konnten bis zu 15 Millionen Euro jährlich beantragen.

Diese Höchstsumme ist für Freiburg jedoch nicht automatisch gesetzt. Weil alle fünf möglichen neuen Standorte ausgewählt wurden und fast alle Antragsteller nahe an den jeweiligen Höchstbeträgen lagen, müssen die beantragten Jahressummen laut Wissenschaftsrat in den kommenden sieben Jahren durchschnittlich um rund 21 Prozent angepasst werden. Wie hoch die Förderung für Freiburg konkret ausfällt, ist daher noch offen.

Die Förderung bleibt an Bedingungen geknüpft

Die Exzellenzstrategie ist als dauerhaftes Förderprogramm angelegt. Die einzelnen Standorte müssen aber weiterhin die erforderliche Zahl an Exzellenzclustern erreichen und regelmäßige Evaluationen bestehen. Damit ist die Entscheidung vom 2. Oktober ein langfristiger Förderzugang, kein endgültiger Status ohne weitere Überprüfung.

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