7,41 Millionen sehen den neuen Hannover-„Tatort“
Der neue Hannover-„Tatort: König in Gelb“ mit Maria Furtwängler hat am Sonntagabend 7,41 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Nach vorläufigen AGF-Daten kam der Krimi im Ersten damit auf einen Marktanteil von 30,7 Prozent.
Auch beim jüngeren Publikum lief der Saisonauftakt stark: In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen sahen im Schnitt 0,85 Millionen Menschen zu. Der Marktanteil lag hier bei 18,1 Prozent.
Stärkster Wert des Tages
Mit diesen Zahlen war „König in Gelb“ am Sonntag die meistgesehene Fernsehsendung des Tages. Bemerkenswert ist vor allem der hohe Marktanteil: Trotz einer absoluten Reichweite, die für einen neuen „Tatort“ mit Maria Furtwängler eher im unteren Bereich liegt, entschied sich fast ein Drittel des zu diesem Zeitpunkt fernsehenden Publikums für den ARD-Krimi.
Der Fall markierte zugleich das Ende der ungewöhnlich langen Sommerpause. Die ARD hatte angekündigt, neue „Tatort“-Folgen künftig bereits vor der linearen Ausstrahlung in der Mediathek bereitzustellen. „König in Gelb“ war deshalb schon ab Freitag abrufbar und wurde am Sonntag um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt.
Demenzdorf als ungewöhnlicher Schauplatz
In ihrem 33. Fall als Charlotte Lindholm ermittelt Maria Furtwängler in einem sogenannten Demenzdorf. Ausgangspunkt ist der Tod einer Bewohnerin, der zunächst wie ein Unfall aussieht. Ein an Demenz erkrankter früherer Ermittler behauptet jedoch, der Bewohner Gustav König habe mehrere Menschen getötet.
Der Film verbindet die klassische Krimihandlung mit Fragen nach Erinnerung, Wahrnehmung und Verlässlichkeit. Regie und Drehbuch stammen von Alexander Adolph. Neben Maria Furtwängler spielen unter anderem Andreas Lust und Thomas Thieme.
„König in Gelb“ weiterhin in der ARD Mediathek
Wer den Film verpasst hat, kann „Tatort: König in Gelb“ weiterhin in der ARD Mediathek abrufen. Dort ist die Folge nach der Fernsehausstrahlung verfügbar.





