Preiswirrwarr an der Tankstelle: So viel kostet der Sprit aktuell
Die neuesten Zahlen des ADAC zeigen: Tanken wird für viele Autofahrer zur Geduldsprobe. Der Preis für einen Liter Super E10 ist auf durchschnittlich 1,784 Euro geklettert – ein Plus von 0,3 Cent. Dieselfahrer können dagegen aufatmen: Der Preis für einen Liter Diesel ist um 0,8 Cent auf 1,672 Euro gesunken.
Experten sehen die Preise für Benzin derzeit auf einem „angemessenen Niveau“. Beim Diesel gibt es jedoch noch Luft nach unten. Der Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel beträgt aktuell nur gut elf Cent pro Liter – obwohl die Steuer auf Diesel rund 20 Cent niedriger ist als bei Benzin. Hier scheint die Preisschere nicht ganz zu stimmen.

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Ölpreis und Wechselkurs: Die unsichtbaren Preistreiber
Wer verstehen will, warum die Preise an der Tankstelle schwanken, muss den Blick auf die globalen Märkte richten. Der Ölpreis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Aktuell liegt der Preis für ein Barrel der Sorte Brent knapp unter 86 US-Dollar – ein Wert, der in etwa dem Niveau der Vorwoche entspricht.
Auch der Euro-Dollar-Wechselkurs hat Einfluss auf die Spritpreise hierzulande. Mit einem Kurs von 1,08 Dollar je Euro ist hier ebenfalls kaum Bewegung zu verzeichnen. Diese Stabilität auf den Märkten erklärt, warum die Preisschwankungen an den Tankstellen derzeit eher moderat ausfallen.
Clever tanken: So sparen Autofahrer bares Geld
Wer beim Tanken sparen will, sollte vor allem auf die Uhrzeit achten. ADAC-Auswertungen zeigen: Zwischen 19 und 20 Uhr sowie zwischen 21 und 22 Uhr sind die Preise am niedrigsten. Wer dagegen morgens um 7 Uhr tankt, zahlt im Schnitt sechs bis sieben Cent mehr pro Liter.
Ein weiterer Tipp: Preise vergleichen lohnt sich! Die Unterschiede zwischen einzelnen Tankstellen können erheblich sein. Mit der Smartphone-App „ADAC Drive“ lässt sich schnell und einfach die günstigste Tankstelle in der Nähe finden.
Für Vielfahrer kann es sich zudem lohnen, über alternative Antriebe nachzudenken. E-Autos werden immer attraktiver, und auch Hybridfahrzeuge können helfen, die Spritkosten zu senken. Wer bei seinem Verbrenner bleibt, sollte auf eine sparsame Fahrweise achten: Vorausschauendes Fahren und der richtige Reifendruck können den Verbrauch deutlich reduzieren.
Ausblick: Wie geht es weiter mit den Spritpreisen?
Die Entwicklung der Kraftstoffpreise bleibt schwer vorherzusagen. Experten rechnen jedoch damit, dass die Preise in den kommenden Monaten weiter schwanken werden. Geopolitische Spannungen, die Entwicklung der Weltwirtschaft und mögliche Veränderungen in der Steuerpolitik könnten die Preise beeinflussen.
Für Autofahrer heißt das: Wachsam bleiben und clever tanken. Wer die Preise im Blick behält und die Spartipps beherzigt, kann trotz schwankender Preise Geld sparen. Und wer weiß – vielleicht ist der nächste Preisrückgang an der Tankstelle schon in Sicht.
Eines ist klar: Das Thema Spritpreise wird die Deutschen auch in Zukunft beschäftigen. Ob Pendler, Urlauber oder Gelegenheitsfahrer – am Ende wollen alle möglichst günstig von A nach B kommen. Mit den richtigen Strategien und einem Blick für günstige Tankgelegenheiten lässt sich auch in Zeiten schwankender Preise noch einiges sparen. Also: Augen auf an der Tankstelle und immer eine Handbreit Sprit im Tank!


