Aktuelle Spritpreise

Spritpreise fallen trotz teurem Rohöl: Diesel und Super E10 günstiger – Geopolitik als Risiko

Zapfsäulen einer Tankstelle mit verschiedenen Kraftstoffsorten wie Diesel, V-Power Diesel, Super E10 und Super 95. Die Preisanzeige und Literanzeige sind ebenfalls sichtbar.
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Die Spritpreise in Deutschland sind leicht gesunken, trotz des anhaltenden Preisanstiegs bei Rohöl. Eine aktuelle Auswertung des ADAC, basierend auf Daten von über 14.000 Tankstellen, zeigt, dass die Preise für Super E10 um 0,8 Cent pro Liter und für Diesel um 1,6 Cent zurückgegangen sind.

Im Durchschnitt zahlen Autofahrer für Super E10 jetzt 1,676 Euro pro Liter, während Diesel 1,567 Euro kostet. Doch wie lange hält diese positive Entwicklung an, und was bedeutet die angespannte geopolitische Lage für die Zukunft der Kraftstoffpreise?

Leichter Preisrückgang trotz teurem Öl

Trotz des Anstiegs des Rohölpreises, der von 74 auf rund 76 US-Dollar pro Barrel gestiegen ist, sind die Spritpreise in Deutschland gefallen. Der schwächelnde Euro-Dollar-Kurs, der bei 1,08 Dollar pro Euro liegt, hat diese Entwicklung nur minimal beeinflusst. Doch Experten warnen, dass die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und deren Einfluss auf den Ölmarkt den Trend bald wieder umkehren könnten.

Spritpreise clever vergleichen: So sparen Sie noch mehr

Auch wenn die Preise leicht gesunken sind, lohnt es sich, die Tankstellen im Umkreis genau zu vergleichen. Mit der ADAC Drive-App können Autofahrer die günstigsten Preise für Super E10 und Diesel auf ihrer Route oder in ihrer Umgebung finden. Vorteile der ADAC Drive App:

  • Preisvergleich in der Umgebung
  • Günstigste Tankstellen entlang Ihrer Route
  • Besonders abends sind die Spritpreise oft niedriger als morgens

Nutzen Sie diese Möglichkeit, um gezielt die besten Preise zu finden und noch mehr zu sparen!

Geopolitische Unsicherheiten könnten den Trend umkehren

Während die Spritpreise aktuell leicht fallen, bleiben die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ein ständiges Risiko für den Ölmarkt. Jede Eskalation könnte den Ölpreis schnell in die Höhe treiben und die jüngste Preissenkung an den Zapfsäulen zunichtemachen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickelt.