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SPD zieht gleichauf mit AfD: Grüne verlieren drastisch – Habeck und Weidel unbeliebt als Kanzlerkandidaten

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Der aktuelle RTL/ntv-Trendbarometer bringt spannende Neuigkeiten aus der deutschen Politiklandschaft. Während die SPD mit einem überraschenden Plus von zwei Prozentpunkten gleichauf mit der AfD liegt, sinken die Grünen auf ihren schlechtesten Wert seit sieben Jahren.

Olaf Scholz kann bei der Kanzlerpräferenz zulegen, während sich Friedrich Merz einen leichten Rückschlag einhandelt. Besonders auffällig: Die Mehrheit der Deutschen spricht sich klar gegen eine Kanzlerkandidatur von Robert Habeck (Grüne) und Alice Weidel (AfD) aus. Was bedeutet das für die nächste Bundestagswahl? Die Umfrage zeigt klare Trends und deutliche Verlierer.

SPD und AfD Kopf an Kopf – Grüne im freien Fall

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage sind ein Weckruf für die Grünen. Mit nur noch 10 Prozent erreichen sie den schlechtesten Stand seit November 2017. Besonders bitter: Im Vergleich zur Vorwoche verlieren sie erneut einen Prozentpunkt. Gleichzeitig kann die SPD mit einem Plus von zwei Prozentpunkten aufholen und erreicht nun ebenfalls 17 Prozent – genau wie die AfD, die stabil bleibt. Die Unionsparteien halten sich mit 31 Prozent an der Spitze, verlieren jedoch auch einen Punkt. Ein klares Signal, dass die politische Stimmung in Deutschland stark in Bewegung ist.

Merz gegen Scholz: Wähler unzufrieden mit beiden Kandidaten

Die Kanzlerfrage bleibt ein heißes Eisen. Olaf Scholz kann sich gegenüber der Vorwoche leicht verbessern und gewinnt zwei Prozentpunkte. Dennoch bleibt die Mehrheit der Deutschen unzufrieden: 47 Prozent würden weder Scholz noch Merz wählen, wenn sie die Wahl hätten. Friedrich Merz muss hingegen einen Prozentpunkt abgeben und steht nun bei 27 Prozent. Damit bleibt die Kanzlerfrage offen und unklar, wer im Rennen die Nase vorn haben wird.

Deutsche gegen Habeck und Weidel als Kanzlerkandidaten

Sowohl Robert Habeck als auch Alice Weidel haben es schwer, breite Unterstützung als mögliche Kanzlerkandidaten zu finden. Nur 37 Prozent der Befragten sprechen sich für Habeck als Kandidaten der Grünen aus, während satte 54 Prozent dagegen sind. Noch drastischer fällt das Ergebnis für Weidel aus: 55 Prozent der Deutschen sind gegen eine Kanzlerkandidatur der AfD-Politikerin, nur 30 Prozent wären dafür. Besonders interessant: Innerhalb ihrer Parteien erhalten beide jedoch starke Rückendeckung.

Forsa-Umfrage: Diese Zahlen sollten die Parteien aufhorchen lassen

Die Zahlen der aktuellen Forsa-Umfrage zeigen, dass das politische Kräfteverhältnis in Deutschland alles andere als stabil ist. Insbesondere die Grünen müssen sich auf harte Zeiten einstellen, während die SPD und AfD an Einfluss gewinnen. Die Kanzlerpräferenz bleibt weiterhin ein umstrittenes Thema, und es wird spannend zu sehen sein, wie sich diese Trends in den kommenden Monaten entwickeln.

Die Daten basieren auf einer repräsentativen Umfrage von Forsa im Auftrag von RTL Deutschland.