US-Abzug als Weckruf
Die Ankündigung, dass amerikanische Truppen in den kommenden Jahren schrittweise aus Europa zurückkehren, hat in Brüssel und Berlin zu intensiven Diskussionen geführt. Röwekamp sieht darin keine Panik‑Situation, sondern eine Chance, europäische Verteidigungsstrukturen zu stärken.
Anspruch und Machbarkeit
„Wir müssen die amerikanischen Fähigkeiten so schnell wie möglich ersetzen“, sagt der CDU-Politiker. Gleichzeitig macht er deutlich, dass ein kompletter Ersatz in ein bis zwei Jahren unrealistisch sei. Gespräche mit den USA sollen klären, welche Lücken kurzfristig bestehen bleiben.
Gemeinsame Ressourcen
Nach Ansicht des Ausschussvorsitzenden verfügt die EU bereits über das nötige technische Know‑how, Produktionskapazitäten und Fachwissen. Entscheidend sei nun ein gemeinsamer politischer Wille, um diese Potenziale zu bündeln und in operative Systeme zu überführen.
Ausblick
Röwekamp appelliert an die Mitgliedstaaten, Verantwortung zu übernehmen und die Verteidigungspolitik „reif“ zu machen. Er sieht die bevorstehende Transition als lösbare Aufgabe, die die EU langfristig unabhängiger von amerikanischer Militärunterstützung machen könnte.



