Zum Hauptinhalt springen
Durchsuchungen an drei Orten

Razzia im Raum Ulm: 18 Kilo Marihuana und 250 Pflanzen sichergestellt

Nach monatelangen Ermittlungen hat die Kriminalpolizei mehrere Objekte im Raum Ulm durchsucht. Sieben Männer stehen unter Verdacht, einer von ihnen sitzt in Untersuchungshaft.

Polizeifahrzeug im Einsatz – Symbolbild
Symbolbild: Die Kriminalpolizei ermittelt nach Durchsuchungen im Raum Ulm.
Foto: Polizei BW

Durchsuchungen in Ulm, Neu-Ulm und Allmendingen

Bei einer groß angelegten Razzia im Raum Ulm haben Ermittler erhebliche Mengen Cannabis und weitere Vermögenswerte sichergestellt. Sieben Männer im Alter von 20 bis 33 Jahren stehen im Verdacht, mit größeren Mengen Rauschgift gehandelt zu haben. Einer der Beschuldigten sitzt in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei Ulm hatte nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei bereits seit mehreren Monaten ermittelt. Am Dienstag, 29. September 2026, durchsuchten Einsatzkräfte mehrere Objekte in Ulm, Neu-Ulm und Allmendingen.

18 Kilo Marihuana, Bargeld und Falschgeld gefunden

Die Beamten stellten nach der gemeinsamen Mitteilung rund 18 Kilogramm Marihuana, 2,5 Kilogramm Haschisch und 250 Marihuanapflanzen sicher. Hinzu kamen etwa 45.000 Euro Bargeld, Gold im geschätzten Wert von 20.000 Euro sowie 13.000 Euro Falschgeld.

Auch ein Audi A6, mehrere Hieb- und Stichwaffen, Federdruckwaffen und weitere Beweismittel wurden beschlagnahmt. Ob und wie die einzelnen Funde den sieben Beschuldigten zugeordnet werden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

32-Jähriger in Untersuchungshaft

Ein 32 Jahre alter Beschuldigter wurde festgenommen und noch am Tag der Durchsuchungen einer Haftrichterin am Amtsgericht Ulm vorgeführt. Sie setzte den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug; der Mann befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.

Die sechs weiteren Beschuldigten kamen nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Das beendet das Verfahren gegen sie nicht: Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln weiter. Für alle sieben Männer gilt die Unschuldsvermutung.

Baden-Württemberg-News zuerst
InsideBW bei Google als bevorzugte Quelle festlegen und regionale Meldungen künftig häufiger sehen.

InsideBW.de bei Google bevorzugen →

Quellen und Methodik:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Mehr über unsere Arbeitsweise erfahren Sie unter Quellen & Methodik.