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Hunderte demonstrieren gegen Sparkurs im Gesundheitswesen

Protest vor Bundestag: Psychotherapeuten wehren sich gegen Honorarkürzungen

Vor dem Reichstagsgebäude in Berlin versammelten sich am Mittwoch Hunderte Menschen, um gegen die geplanten Kürzungen der Vergütung für psychotherapeutische Leistungen zu protestieren. Die Demonstration findet kurz nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu weiteren Sparmaßnahmen im Gesundheitssektor statt.

Demonstranten protestieren vor dem Reichstagsgebäude am 15.04.2026, via dts Nachrichtenagentur

Kürzungen bedrohen Versorgung

Hunderte Menschen folgten am Mittwoch dem Aufruf zur Demonstration vor dem Reichstagsgebäude. Ihr Ziel: Die angekündigten Kürzungen bei der Vergütung psychotherapeutischer Leistungen zu verhindern. Die Protestierenden sehen die Qualität und die Sicherstellung der Versorgung in Gefahr.

Einsparungen im Fokus

Die sogenannten „Finanzkommission Gesundheit“ hatte Vorschläge unterbreitet, die unter anderem das Ende der „extrabudgetären Vergütung“ für ambulante Psychotherapie ins Auge fassten. Bereits zum 1. April hatte der Bewertungsausschuss die Honorare um 4,5 Prozent gesenkt. Die Unsicherheit über zukünftige Anpassungen erschwert laut Organisatoren der Demo die langfristige Planung für Praxen.

Sparpaket der Ministerin

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte am Dienstag erste Eckpunkte ihres Sparpakets für die gesetzliche Krankenversicherung vorgestellt. Künftige Preis- und Vergütungssteigerungen sollen an die Einnahmenentwicklung gekoppelt werden. Zudem sollen Ausgaben für Versicherte einen „nachweisbaren Nutzen“ haben. Warken plant, 80 Prozent der Vorschläge der Kommission umzusetzen, wobei viele Details noch offen sind.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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