Zugfahrt in Siegburg unterbrochen

Potsch nach Böller-Alarm: Mann mit Messer in ICE gestoppt

Potsch nach Böller-Alarm: Mann mit Messer in ICE gestoppt

Gib hier deinen Absatz ein

Ein Großeinsatz der Bundespolizei hat am Donnerstagabend einen ICE auf der Fahrt von Köln nach Frankfurt gestoppt. Fahrgäste meldeten einen Mann, der in einem Waggon etwas explodieren ließ und Rauch entwickelte. Der bewaffnete und vermummte Verdächtige konnte schließlich in einer Zugtoilette festgenommen werden.

Zug nach Frankfurt gestoppt

Der ICE war auf dem Weg Richtung Frankfurt, als die Situation eskalierte. Mehrere Fahrgäste im Waggon 23 meldeten am Donnerstagabend eine Detonation und starken Rauch. Was genau gezündet wurde, war zunächst unklar. Zeugen sprachen von einer möglichen Paintball-Granate. Zwei Personen sollen dabei leicht verletzt worden sein.

Der Zug, der ohnehin bereits mit Verspätung aus Brüssel unterwegs war, wurde daraufhin im Bahnhof Siegburg bei Bonn außerplanmäßig für den Zugriff gestoppt. Einsatzkräfte stürmten den Waggon.

Verdächtiger verschanzte sich

Fahnder suchten gezielt nach einem vermummten Mann, der zudem mit einem Messer bewaffnet sein soll. Er hatte sich in einer Zugtoilette verschanzt und drohte offenbar mit einem Anschlag. Die Polizei konnte die Tür schließlich aufbrechen und den Verdächtigen überwältigen und festnehmen. Er wurde in Handschellen aus dem abgestellten Zug gebracht.

Der ICE wurde anschließend von Spezialkräften auf Sprengstoff untersucht. Die Weiterfahrt nach Frankfurt musste abgesagt werden.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .

[taxopress_relatedposts id="1"]