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Mehr Belastung ab 2027

Pflegereform: Höhere Beiträge für Besserverdienende

Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Ab dem 1. Januar 2027 soll die Beitragsbemessungsgrenze der Pflegeversicherung angehoben werden. Laut Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes und Berechnungen des IGES könnten rund sechs Millionen gutverdienende Beschäftigte jährlich bis zu 500 Euro mehr zahlen – ein Plus von etwa 42 Euro pro Monat.

Beitragsbemessungsgrenze steigt

Der Gesetzentwurf sieht vor, die Grenze von derzeit 69.750 Euro auf das Niveau der Jahresarbeitsentgeltgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung zu heben – etwa 84.000 Euro. Ein Zwischenschritt auf rund 75.815 Euro im Jahr 2027 ist bereits angedacht.

Finanzielle Folgen für Arbeitnehmer

Für Beschäftigte mit Kind, deren Einkommen die neue Grenze überschreitet, bedeutet das laut IGES eine Mehrbelastung von rund 21 Euro im Monat. Der Arbeitgeberanteil verdoppelt den Betrag, sodass die Gesamtkosten bei etwa 42 Euro monatlich liegen.

Auswirkungen auf das System

Durch die Anhebung sollen in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro zusätzlich in die Pflegeversicherung fließen. Damit soll die Finanzierung langfristig gesichert werden, während etwa sechs Millionen Arbeitnehmer von den Änderungen betroffen wären.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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