Entwurf trifft Angehörige hart
Patientenschutz warnt vor Kürzungen bei Pflegereform
Nina Warken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, kritisiert den Reformvorschlag der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken scharf. Laut Brysch stellen geplante Kürzungen bei Rentenansprüchen für pflegende Angehörige einen schweren Rückschlag dar, während viele Betroffene bereits erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.
Starke Gegenreaktion aus dem Pflegesektor
„Nina Warkens Entwurf zur Pflegereform ist ein harter Schlag für pflegende Angehörige“, sagte Eugen Brysch gegenüber der Rheinischen Post. Die Stiftung Patientenschutz weist darauf hin, dass zahlreiche Pflegende ihre Arbeitszeit reduziert oder den Beruf ganz aufgegeben haben, um die Betreuung zu gewährleisten.
Statt das Engagement dieser Gruppe zu stärken, sollen laut dem Entwurf Rentenansprüche gekürzt werden. „Das sendet ein fatales Signal an diejenigen, die täglich Verantwortung übernehmen“, so Brysch.
Der Vorwurf lautet, der Pflegedienst in Deutschland werde bestraft, während das Gesundheitssystem gleichzeitig stärker auf professionelle Kräfte setzen will. Kritiker fordern, die Reform berücksichtige die finanziellen Belastungen der Familienpflege, bevor weitere Einschnitte beschlossen werden.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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