Energiesicherheit: SEFE-Chef lobt unabhängige Route

Oman LNG: Erste Lieferung truppt trotz Nahost-Konflikt ein

Oman LNG: Erste Lieferung truppt trotz Nahost-Konflikt ein

Ein schwimmendes LNG-Terminal liegt im Hamburger Hafen.

Trozt der Spannungen in der Golfregion hat die erste Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) aus dem Oman an ein deutsches Unternehmen begonnen. Sprecher des verstaatlichten Gaskonzerns SEFE betonen, dass die Auslieferungen unabhängig von den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten erfolgen. Dies stärkt Deutschlands Bemühungen um Energiesicherheit.

Gasversorgung gesichert

Die ersten LNG-Lieferungen aus dem Oman sind planmäßig nach Deutschland angekommen. Dies teilte ein Sprecher des bundeseigenen Gasversorgers SEFE (Securing Energy for Europe) dem Wirtschaftsmagazin Capital mit. Die Lieferungen seien laut SEFE aktuell nicht von den Entwicklungen in der Golfregion betroffen und liefen damit, wie geplant.

Vertrag mit Oman LNG

Der verstaatlichte Gaskonzern SEFE hatte als erstes deutsches Energieunternehmen im Jahr 2023 einen Vertrag mit dem omanischen Staatsunternehmen Oman LNG abgeschlossen. Dieser Vertrag sieht die Lieferung von jährlich 0,58 Milliarden Kubikmetern LNG über eine Laufzeit von vier Jahren vor, beginnend ab 2026.

Oman: Umgehung der Blockade

Die gegenwärtigen Probleme in der Golfregion, verursacht durch iranische Angriffe auf Energieinfrastruktur und die Blockade der Straße von Hormus, beeinträchtigen die Gasproduktion erheblich. Besonders der Golfstaat Katar, ein wichtiger LNG-Exporteur, ist betroffen. Der Oman hingegen liegt östlich der Meerenge und ist somit nicht direkt von deren Blockade betroffen. Seine LNG-Anlagen sind weiterhin für Schiffe erreichbar, und das Land war zuletzt zwar Ziel iranischer Vergeltungsangriffe, doch die LNG-Anlagen bleiben offenbar unberührt.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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