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Wirtschaftsstandort braucht "Aufbruch"

Ökonomen präsentieren Zehn-Punkte-Reformplan

Ökonomen präsentieren Zehn-Punkte-Reformplan

Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Mehr Resilienz und Innovationskraft fordert eine neue Strategie von Ökonomen. Markus Brunnermeier und Stefan Kolev legen einen Zehn-Punkte-Plan zur Modernisierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland vor. Darin enthalten sind Vorschläge zu Arbeitsmarkt, Steuern und Sozialversicherungen.

Mehr „Resilienz“ für Deutschland

Deutschlands Wirtschaft muss sich neu erfinden können, sagen die Ökonomen Markus Brunnermeier und Stefan Kolev. Sie fordern eine „Um-Industrialisierung“, die auf KI, Biotechnologie und Quantencomputing setzt. „Resilienz ist die Fähigkeit, sich nach dem Schock nach vorn zu bewegen und sich dabei neu zu erfinden“, so die Autoren. Das Papier mit dem Titel „Agenda des Aufbruchs“ wurde vom „Handelsblatt“ publik gemacht.

Die Vorschläge umfassen eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, etwa durch neuartige Tarifverträge und Bildungsgutscheine. Auch eine Umstrukturierung der Unternehmenssteuern sowie Entlastungen bei der Einkommensteuer stehen auf der Agenda. Hinzu kommen Ideen für die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

Die beiden Ökonomen verstehen ihren Zehn-Punkte-Plan als „lagerübergreifenden Kompass“.“. Sie wollen damit die Politik bei umfassenden Reformen unterstützen. Angesichts der Verhandlungen zwischen den Regierungsparteien wird die Notwendigkeit solcher Impulse deutlich. Die Autoren betonen die engen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Politikfeldern und plädieren für einen ganzheitlichen Ansatz.

Ziel sei es, den Wohlstand Deutschlands auch in Zukunft zu sichern und eine schnelle Anpassung an veränderte globale Realitäten zu ermöglichen, ohne dabei den sozialen Zusammenhalt zu gefährden.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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