Tatverdächtiger fiel dem Staatsschutz auf
Der mutmaßliche Attentäter, der am Donnerstagabend in einem ICE von Aachen aus seinen Angriff startete, war den Sicherheitsbehörden offenbar bereits bekannt. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, führte der 20-Jährige beim Staatsschutz in Aachen die Rubrik „Politisch motivierte Kriminalität rechts“. Offenbar litt der Mann zudem unter erheblichen psychischen Problemen, wie die Zeitung weiter meldet.
Schon kurz nach der Abfahrt des ICE 19 in Aachen soll der Tatverdächtige Mails an mehrere Medienhäuser und die Bundesregierung versendet haben. Darin kündigte er laut Bericht einen Anschlag auf seiner Fahrt in Richtung Frankfurt an. Sein Ziel sei es gewesen, mit einem Messer möglichst viele Menschen zu töten.
Eigener Hilferuf löste Alarm aus
Bevor die Presse die Polizei informieren konnte, ging ein Notruf bei der Notrufzentrale der Bundespolizei ein. Ein Fahrgast meldete einen Mann, der Sprengkörper im Zug gezündet habe und sich nun in einer Zugtoilette verbarrikadiert hätte. Von Verletzten habe der Anrufer zum Zeitpunkt seiner Meldung nichts gewusst, so der Bericht.
