Ueber uns Werbung Kontakt Newsletter 18 C Stuttgart

CDU-Chef für umfassende Wirtschaftsbeziehungen

Merz will Freihandelsabkommen mit Afrika

Merz will Freihandelsabkommen mit Afrika

Mahmoud Ali Youssouf und Friedrich Merz am 14.04.2026, via dts Nachrichtenagentur

CDU-Chef Friedrich Merz hat sich bei einem Treffen mit dem Kommissionsvorsitzenden der Afrikanischen Union, Mahamud Ali Jussuf, in Berlin für ein umfassendes Freihandelsabkommen mit Afrika ausgesprochen. Angesichts globaler Krisen sei Diversifizierung der Schlüssel zur Reduzierung von Abhängigkeiten auf beiden Seiten des Mittelmeers, betonte Merz. Er forderte zudem eine stärkere Stimme Afrikas in den Vereinten Nationen.

Merz wirbt für EU-Afrika-Handel

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Europäische Union als wichtigsten Handelspartner und Investor Afrikas hervorgehärtet. Mit einem Handelsvolumen von 350 Milliarden Euro sei das Ziel, „noch mehr zu erreichen“, und dafür sei eine „afrikanische Freiheitszone wichtig“.

Er sprach sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Mahamud Ali Jussuf, für ein perspektivisch umfassendes Freihandelsabkommen zwischen beiden Kontinenten aus. Die aktuellen geopolitischen Krisen zeigten deutlich: „Diversifizierung ist der Schlüssel, um Abhängigkeiten zu reduzieren auf beiden Seiten des Mittelmeeres.“

Stärkere Stimme für Afrika

Merz forderte eine Reform der internationalen Ordnung. „Afrikas Stimme in den Vereinten Nationen muss präsenter werden“, sagte er. Deutschland unterstütze den Wunsch nach zwei ständigen afrikanischen Sitzen im UN-Sicherheitsrat, um eine „starke Stimme Afrikas“ zu gewährleisten.

Jussuf dankte Deutschland für seine Unterstützung in Friedens- und Entwicklungsfragen. Die Afrikanische Union setze in den aktuellen Konflikten auf Vermittlung und werde sich aktiv einbringen.

Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst

Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.

Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .