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Druck auf Hisbollah

Merz drängt Netanjahu zu Friedensgesprächen mit Libanon

Merz drängt Netanjahu zu Friedensgesprächen mit Libanon

Friedrich Merz am 13.04.2026, via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach einem Telefonat mit Israels Premier Benjamin Netanjahu zu Deeskalation im Nahen Osten aufgerufen. Merz ermutigte Netanjahu zu direkten Friedensgesprächen mit der libanesischen Regierung und forderte die Hisbollah zur Waffenlegung auf. Gleichzeitig äußerte er tiefe Besorgnis über die Lage im Westjordanland.

Friedensgespräche statt Eskalation

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach am Montag mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Laut Regierungssprecher Stefan Kornelius warb Merz bei Netanjahu für die Aufnahme direkter Friedensgespräche mit der libanesischen Regierung. Ziel sei ein Ende der Kampfhandlungen im Süden des Libanon.

Hisbollah soll am Boden bleiben

Merz appellierte zudem deutlich an die Hisbollah, die Waffen niederzulegen. Deutschland setze auf diplomatische Lösungen, betonte Kornelius.

Sorge um Westjordanland

Darüber hinaus bekundete der Bundeskanzler seine große Sorge über die Entwicklungen in den palästinensischen Gebieten. Eine „faktische Teilannexion“ des Westjordanlandes sei inakzeptabel, so Merz.

Unterstützung für diplomatische Annäherung

Die Bundesregierung unterstütze nachdrücklich eine diplomatische Verständigung zwischen den USA und dem Iran, hieß es weiter. Deutschland sei bereit, sich nach Ende der Kampfhandlungen an der Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus zu beteiligen, sofern die dafür notwendigen Voraussetzungen geschaffen würden.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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