Zuversicht trotz Handelsspanne
Die Zuversicht an den Märkten scheint ungebrochen. Der Dax hat seit seinem Tiefpunkt am 23. März gut zehn Prozent zugelegt. „Wenn die Straße von Hormus nun wirklich schrittweise geöffnet wird und sich der Schiffsverkehr wieder normalisiert, ist der Dax wahrscheinlich richtig bewertet“, so Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die entscheidende Frage sei nun, ob diese Kursgewinne weiter ausgebaut werden können.
Dabei richtet sich der Blick der Anleger verstärkt auf die anstehende Berichtssaison. „Das wird an der Berichtssaison liegen und daran, wie tief die Wachstumsdelle sein wird, die hohe Energiepreise ausgelöst haben“, erläutert Stanzl.
Kurzfristig pendelt der Leitindex in einer engen Handelsspanne „zwischen zwei 200-Tage-Linien mit unterschiedlicher Berechnungsmethode“, so Stanzl. Die einfacher gewichtete 200-Tage-Linie im Norden bei 24.103 Punkten markiert dabei die obere Grenze, während die exponentiell gewichtete Linie bei 23.743 Punkten für Unterstützung sorgt.
Der Euro zeigte sich am Mittwochmorgen etwas schwächer und kostete 1,1787 US-Dollar. Auch der Ölpreis verzeichnete leichte Gewinne. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,2 Prozent auf 94,96 US-Dollar.




