Fünf Kommunen erhalten Geld für eigenes Flächenmanagement
Die größten Einzelbeträge gehen an Balingen, Geislingen an der Steige und Heidelberg. Jede der drei Städte erhält 144.000 Euro für eine Stelle im kommunalen Flächenmanagement. Eberbach bekommt 121.435,20 Euro, Neckargemünd 125.668,80 Euro.
Diese Fachkräfte sollen Leerstände und untergenutzte Grundstücke erfassen, Eigentümer und Verwaltung zusammenbringen sowie Vorhaben für neue Wohnungen oder Gewerbeflächen vorbereiten. Das Land übernimmt bei solchen Stellen bis zu 4.000 Euro pro Monat über drei Jahre.
Diese 22 Projekte werden 2026 gefördert
- Altensteig: integrierte Innenentwicklung für Kernstadt und Stadtteile – 84.120 Euro
- Asperg: Wettbewerb für die Konversionsfläche am Bahnhofsareal – 96.000 Euro
- Bad Mergentheim: neues Quartier Herrenmühlstraße – 48.000 Euro
- Baiersbronn: Zukunftsprogramm „Baiersbronn 2040“ – 58.262,40 Euro
- Beilstein: Entwicklungsvarianten für das Raumaier-Areal – 41.027,40 Euro
- Bruchsal: Umnutzung der Malzfabrik zu einem Quartier – 30.000 Euro
- Dauchingen: Neukonzeption im Mischgebiet Niedereschacher Straße Nordost – 18.164,40 Euro
- Eberdingen: Konzept für eine zukunftsorientierte Innenentwicklung – 37.785,60 Euro
- Engelsbrand: Zukunftskonzept für Flächen und Gemeinbedarfsstandorte – 34.617 Euro
- Freudenstadt: Revitalisierung der Ortsmitte Dietersweiler – 8.400 Euro
- Gäufelden: Gewerbeflächenentwicklung in Nebringen – 99.600 Euro
- Graben-Neudorf: städtebauliche Entwicklung des Haydnplatzes – 100.000 Euro
- Hardheim: Konzept zur Aktivierung zentraler Flächen – 40.632,60 Euro
- Holzgerlingen: Machbarkeitsstudie für ein Fahrradparkdeck am Schönbuch-Gymnasium – 12.000 Euro
- Köngen: Strategie für Wohnbauentwicklung und Planungsrecht – 24.990 Euro
- Pleidelsheim: generationenübergreifende Innenentwicklung bis 2040 – 37.785,60 Euro
- Regionalverband Hochrhein-Bodensee: Entwicklungsfahrplan für die Raumschaft Bad Säckingen–Wehr – 60.000 Euro
- Salem: Entwicklung der Ortsmitte Mimmenhausen – 25.996,20 Euro
- Sindelfingen: Beteiligungsformate für die Konversion des Krankenhausareals – 75.000 Euro
- Trossingen: Strategie „Von außen nach innen“ – 42.960 Euro
- Weinheim: Projekt „Weinheim gewinnt Flächen“ – 54.000 Euro
- Zweckverband Wirtschaftsförderung Zabergäu: Weiterentwicklung des interkommunalen Industriegebiets Langwiesen I – 65.688 Euro
Förderquote steigt auf 60 Prozent
Das Programm finanziert keine Bauarbeiten. Unterstützt werden vorbereitende und begleitende Maßnahmen: städtebauliche Entwürfe, Konzepte, Bürgerbeteiligung, Informationsangebote und kommunales Flächenmanagement.
Seit der aktuellen Förderperiode übernimmt das Land 60 statt zuvor 50 Prozent der anrechenbaren Ausgaben. Für einzelne Innenentwicklungsprojekte gilt eine Obergrenze von 100.000 Euro. Seit dem Start des Programms im Jahr 2009 wurden nach Angaben des Ministeriums fast 530 Projekte mit zusammen mehr als 16,6 Millionen Euro unterstützt.



