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Rücktritt nach Ermittlungen in Kiew

Korruptionsskandal erschüttert Kiew: Energieministerin tritt zurück

Ukrainische Flagge vor dem Parlament in Kiew (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

In der Ukraine sorgt ein Korruptionsskandal im Energiesektor für Aufsehen. Nach weitreichenden Ermittlungen erklärte Energieministerin Switlana Hryntschuk ihren Rücktritt, obwohl sie die Vorwürfe vehement zurückweist. Der Fall hat auch Justizminister Herman Haluschtschenko in Bedrängnis gebracht.

Nach umfassenden Korruptionsermittlungen in der Ukraine hat Energieministerin Switlana Hryntschuk ihren Rücktritt bekannt gegeben. Am Mittwoch erklärte sie ihren Schritt, wies jedoch gleichzeitig sämtliche Vorwürfe eines Fehlverhaltens weit von sich. Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Bemühungen des Landes, Korruption zu bekämpfen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor sowohl Hryntschuk als auch Justizminister Herman Haluschtschenko zum Rücktritt aufgefordert. Haluschtschenko wurde daraufhin suspendiert. Selenskyj betonte, dass Anschuldigungen dieser Art unverzüglich geklärt werden müssten und kündigte an, den Ministerpräsidenten zu bitten, die Rücktritte der betroffenen Minister zu veranlassen.

Im Zentrum der Krise steht ein mutmaßlicher millionenschwerer Schmiergeldskandal im Energiesektor. Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (Nabu) hatte in diesem Zusammenhang Razzien durchgeführt. Einem engen Vertrauten Selenskyjs wird vorgeworfen, in ein weitreichendes Korruptionsnetzwerk verwickelt zu sein. Die Ermittlungen legen nahe, dass sowohl Haluschtschenko als auch Hryntschuk in diese Machenschaften involviert sein könnten.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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