Politiker üben scharfe Worte aus
Kiesewetter kritisiert deutsche Unternehmer im russischen Wirtschaftsforum
Roderich Kiesewetter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter wirft deutschen Unternehmen vor, sie würden in St. Petersburg einen Kriegsverbrecher huldigen und damit Deutschlands Sicherheitsinteressen und internationale Glaubwürdigkeit untergraben. Auch die SPD fordert ein klares Verbot der Teilnahme.
Politische Wut über St. Petersburg‑Forum
Roderich Kiesewetter (CDU) äußerte im Handelsblatt, dass Unternehmen, die an dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg teilnehmen, Russland indirekt unterstützen und damit den völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine normalisieren.
Er forderte die Bundesregierung auf, ein solches Verhalten eindeutig zu verurteilen und klare Leitlinien für deutsche Firmen zu formulieren.
SPD stellt sich ebenfalls kritisch
Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD‑Fraktion, bezeichnete die Teilnahme als „katastrophales Zeichen“. Solange die Aktivitäten nicht von EU‑Sanktionen erfasst seien, seien sie zwar legal, doch würden sie die Botschaft senden, dass eine Normalisierung der Beziehungen zu Moskau noch nicht angebracht sei.
Roloff betonte, dass die russische Führung den Völkermord an der ukrainischen Zivilbevölkerung weiter vorantreibe und ein Leben nach dem Krieg erst unter einer anderen Führung realisierbar sei.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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