Sänger warnt vor KI und Konkurrenz

Howard Carpendale zu Musikkarriere: „Lernt Basketball!“

Howard Carpendale zu Musikkarriere: „Lernt Basketball!“
Foto: Howard Carpendale (Archivbild). (Bild: dts Nachrichtenagentur)

Die Musikbranche sei "kaputt", glaubt Howard Carpendale. Künstliche Intelligenz und die schiere Menge an täglichen Veröffentlichungen machen es Nachwuchskünstlern fast unmöglich, sich durchzusetzen. Der 79-jährige Sänger rät jungen Talenten daher zu einem ungewöhnlichen Plan B.

Carpendale: „Fast aussichtslos“

Eine Karriere in der Musikbranche ist nach Ansicht von Schlagersänger Howard Carpendale heutzutage fast aussichtslos. „Lernt Basketball. Da hat man bessere Chancen, sein Leben zu finanzieren, als mit Musik“, sagte der 79-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ mit Blick auf den Nachwuchs.

Hintergrund seiner düsteren Prognose ist die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, die mittlerweile auch Musik komponieren kann. Hinzu kommt die schiere Masse an Konkurrenz. „Es kommen täglich weltweit 80.000 neue Titel auf den Markt“, so Carpendale.

Wer heute versuche, als Musiker Fuß zu fassen, müsse auf Hoffnung setzen.

„Schreibe deine eigenen Lieder, lade sie hoch und bete. Anders geht es nicht“, meint der Entertainer resigniert. Auch für sich selbst erwartet er keine großen musikalischen Erfolge mehr. „Ich rechne nicht damit, dass ich jemals wieder einen großen Hit haben würde.“

Sein Urteil über den aktuellen Markt fällt deutlich aus: „Die Branche ist kaputt.“

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