Weitere Milliarden‑Deals geplant
Henkel-Chef fordert mehr Geduld mit Regierung
Kabinettssitzung am 03.06.2026, via dts Nachrichtenagentur
Der Vorstandsvorsitzende von Henkel, Carsten Knobel, hat in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung neue Akquisitionen angekündigt und gleichzeitig die Bundesregierung um mehr Zeit gebeten. Trotz fünf Käufe im Wert von rund fünf Milliarden Euro sei das Unternehmen finanziell stark – ein Appell, der jetzt im politischen Diskurs nachhallt.
Neue Zukäufe im Fokus
Henkel, bekannt für Marken wie Persil, Pril, Pritt und Schwarzkopf, hat in den letzten Monaten bereits fünf Unternehmen erworben – zusammen etwa fünf Milliarden Euro. Knobel betont, dass die Bilanz „supersolide“ sei und das Unternehmen kaum Schulden habe, trotz der umfangreichen Investitionen.
Strategie und Spielraum
„Übernahmen bleiben ein zentraler Baustein unserer Wachstumsstrategie“, erklärte der Chef. Sollte ein weiteres Unternehmen strategisch passen und finanziell attraktiv sein, stehe Henkel bereit. Feindliche Übernahmen hingegen würden abgelehnt.
Appell an die Politik
Im gleichen Interview forderte Knobel die Bundesregierung zu mehr Geduld auf. Der DAX‑Konzern solle dem Kabinett Zeit geben, mit den wirtschaftlichen Folgen des letzten Jahres umzugehen. Kritiker müsse bedenken, welche Signale dies nach innen und außen sende, insbesondere wenn bereits nach einem Jahr neue Regierungskrisen diskutiert würden.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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