Fähre wird rund 100 Meter flussabwärts geschoben
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 29. September 2026, gegen 9 Uhr auf dem Neckar zwischen Neckarsteinach und Hirschhorn. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Einsatz stieß ein Güterschiff seitlich mit der am badischen Ufer liegenden Fähre zusammen.
Durch den Aufprall wurde die Fähre etwa 100 Meter flussabwärts geschoben. Dabei knickten die Masten um, über die das Sicherungsseil der Fähre gespannt war. Dieses Seil verhindert, dass die Fähre mit der Strömung abtreibt.
Menschen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Sowohl das Gütermotorschiff als auch die Fähre blieben schwimmfähig.
Schifffahrt nach knapp sechs Stunden wieder freigegeben
Für die Bergung und Sicherung musste die Schifffahrt in dem Abschnitt vorübergehend gesperrt werden. Ein weiteres Schiff war von der Sperrung betroffen. Um 14.45 Uhr konnte der Schiffsverkehr wieder freigegeben werden.
Damit war die Wasserstraße am Nachmittag wieder passierbar. Ob und wann die Fährverbindung selbst den Betrieb wieder aufnehmen kann, ging aus der amtlichen Meldung zunächst nicht hervor.
Feuerwehren begrenzen ausgelaufenes Getriebeöl
Bei der Kollision trat Getriebeöl aus und führte laut Polizei zu einer geringfügigen Verunreinigung des Neckars. Die Feuerwehren Neckargemünd und Neckarsteinach legten eine Ölsperre um den betroffenen Bereich. Angaben zur ausgetretenen Menge machte die Behörde nicht.
Wasserschutzpolizei ermittelt zur Unfallursache
Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Die Ursache und der genaue Ablauf der Kollision sind noch nicht geklärt. Die Wasserschutzpolizei Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen.




