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Rekordjagt

Goldpreis erreicht Rekordhoch: Trumps Attacken verunsichern Märkte

Collage: insidebw.de

Am Dienstagmorgen hat der Goldpreis mit 3.500 US-Dollar pro Feinunze einen historischen Höchststand erreicht. Auslöser ist die jüngste Kritik von US-Präsident Donald Trump an Notenbankchef Jerome Powell. Trump bezeichnete Powell als „Mr. Zu Spät“ und „großen Loser“ und forderte erneut eine Zinssenkung der Federal Reserve. ​

Märkte reagieren nervös

Die verbalen Angriffe Trumps auf Powell haben zu Kurseinbrüchen an den US-Börsen geführt. Der Dow Jones verlor 2,5 %, der Nasdaq 100 sank um 2,5 %, und der S&P 500 gab um 2,4 % nach. Anleger ziehen sich zunehmend aus risikobehafteten Anlagen zurück und investieren verstärkt in Gold als sicheren Hafen.

Inflationsängste und Zinspolitik

Trump kritisiert die Fed für ihre zurückhaltende Zinspolitik und behauptet, es gebe „so gut wie keine Inflation“. Dem entgegen stehen Daten, die im März einen Anstieg der US-Verbraucherpreise um 2,4 % im Jahresvergleich zeigen. Ökonomen warnen, dass Trumps aggressive Zollpolitik die Inflation weiter anheizen und das Wirtschaftswachstum bremsen könnte. ​

Gold als sicherer Hafen

Seit März hat der Goldpreis um fast 12 % zugelegt und ist im bisherigen Jahresverlauf um rund ein Drittel gestiegen. Analysten sehen in Gold weiterhin eine stabile Anlageoption in unsicheren Zeiten.

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