Die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, betonte die Bedeutung des Projekts: „Die Gartenschau der Stadt Freudenstadt und der Gemeinde Baiersbronn ist Ergebnis einer beeindruckenden interkommunalen Zusammenarbeit. In den vergangenen Wochen und Monaten sind in den beiden Kommunen zahlreiche Projekte gemeinsam realisiert worden.“ Das acht Kilometer lange Forbachtal, so Kurtz weiter, sei als „Herzstück der Gartenschau und ein ideales Terrain für eine interkommunale Gartenschau, die beide Orte verbindet.“ Sie zeigte sich überzeugt: „Das Wir-Gefühl, das bei der Umsetzung der Gartenschau entstanden ist, wird auch weit über das Gartenschaujahr hinaus eine tragende Säule der ganzen Region sein. Ich bin überzeugt, dass diese Verbundenheit bestehen bleibt. Die Gartenschau in Freudenstadt und Baiersbronn leistet somit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung der Kommunen und der Region – und das auch für die nachfolgenden Generationen.“
Zeitreise und Naturerlebnisse im Forbachtal
Besucher dürfen sich auf eine Entdeckungsreise durch die schwarzwaldtypische Landschaft freuen. Neben der Pflanzen- und Blumenpracht werden auch Zeugen der Industrialisierungsgeschichte, wie die ehemalige Feilenhauerei, die Münze und das „Königliche Hüttenwerk Christophstal-Friedrichstal“, in Szene gesetzt. Langfristig sollen Attraktionen wie der neue Märchenpark, Rutschenanlagen und erweiterte Radwege die Region bereichern.
Über 1.000 Veranstaltungen geplant
Die Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn ist nach der Remstal Gartenschau 2019 die zweite ihrer Art in Baden-Württemberg, die von mehreren Kommunen gemeinsam gestemmt wird. „Diese Gartenschau ist ein Symbol für Innovation, Umweltbewusstsein und Verbundenheit mit unserer Natur,“ erklärte Staatssekretärin Kurtz. „Gemeinsam ist es gelungen, die kulturellen und naturräumlichen Schätze des Forbachtals zu präsentieren. Ich freue mich auf über 1.000 geplante Veranstaltungen, die den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges kulturelles Angebot für alle Generationen versprechen.“ Kurtz ist sicher: „Mit der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn wurden die Weichen für die Zukunft der Region richtig und weitsichtig gestellt. Die Gartenschau wird darüber hinaus als sympathischer Werbeträger einen wichtigen Beitrag zur touristischen, gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Wertschöpfung leisten.“
Auch das Land Baden-Württemberg engagiert sich stark. „Baden-Württemberg präsentiert sich mit 17 wechselnden Ausstellungen und 75 Veranstaltungen sowie Mitmachaktionen im Treffpunkt Baden-Württemberg,“ so Kurtz. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Wald: „Mit unserem Forstbeitrag zeigen wir das große Potenzial von Wald und Holz für den Klimaschutz. Wir wollen die vom Klimawandel betroffenen Wälder deshalb als unsere wichtigsten natürlichen Kohlenstoffspeicher schützen. Wie wir diese Aufgabe angehen, zeigen wir Ihnen gerne auf der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn.“
Die Tore öffnen sich am 23. Mai und versprechen bis zum 12. Oktober ein Fest für alle Sinne.

