Plus 5,8 % bei Führerscheinkosten – Versicherung verteuert sich um 30,4 %

Führerschein bald unbezahlbar? Fahrschulpreise steigen weiter – Kfz-Versicherung explodiert!

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Der Weg zum Führerschein wird für viele zum Luxus! Wer 2024 die Fahrerlaubnis machen will, muss deutlich mehr zahlen: Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Preise für Fahrschule und Führerscheinprüfung um 5,8 % gestiegen – und das innerhalb nur eines Jahres.

Damit setzt sich ein gefährlicher Trend fort: 2023 waren es schon +7,6 %, 2022 sogar +10,8 % – ein Rekordwert seit Beginn der Erhebungen. Insgesamt klettern die Preise seit Jahren weit stärker als die allgemeine Inflation, die 2024 bei 2,2 % lag.

„Führerschein bald nur noch für Reiche?“

Wer in Deutschland Auto fahren will, muss das auch bezahlen können: Zwischen 2500 Euro und 4500 Euro kann der Erwerb der Fahrerlaubnis je nach Region und Fahrschule kosten. 

Die Preise für Theorieunterricht und Fahrstunden dürfen Fahrschulen selbst bestimmen – und ziehen die Daumenschrauben offenbar jedes Jahr weiter an. Gesetzlich geregelt sind lediglich die Prüfungsgebühren bei TÜV und DEKRA.

Doch nicht nur Fahrschüler stöhnen unter den steigenden Kosten – auch Autobesitzer müssen tief in die Tasche greifen. Die Kfz-Versicherung verteuerte sich 2024 um satte 30,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein Ende des Kostenanstiegs ist nicht in Sicht.

Auch Autos bleiben teuer

Etwas moderater fiel der Preisanstieg bei Fahrzeugen selbst aus:

  • Neuwagen (inkl. Wohnmobile): +2,9 %
  • Gebrauchtwagen: +1,3 %

Fazit: Autofahren wird zum Luxus

Ob erste Fahrstunde oder jährliche Versicherung: Die Mobilität in Deutschland wird spürbar teurer. Besonders junge Menschen trifft das hart. Ist der Führerschein bald nur noch ein Privileg für Wohlhabende?