Friedrichshafen (Bodenseekreis) – Ein ungewöhnlicher Schiffsunfall ereignete sich am Montag, den 02.03.2026, gegen 14:00 Uhr auf dem Bodensee. Der Fährkatamaran, der mit 14 Fahrgästen von Konstanz in Richtung Friedrichshafen unterwegs war, stieß kurz vor dem Hafen mit einem rund 15 Meter langen Rohr zusammen. Dieses trieb offenbar unbemerkt auf der Wasseroberfläche.
Der Schiffsführer reagierte sofort und stoppte die Weiterfahrt. Die Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen nahm den Unfall auf. Anschließend konnte die Fähre die Fahrt zum nahegelegenen Hafen fortsetzen. Von den Beamten wurde das treibende Rohr geborgen. Ein Kran im BSB-Hafen zog es schließlich aus dem Wasser.
Alle an Bord befindlichen Fahrgäste blieben glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird nach erster Einschätzung auf mehrere tausend Euro geschätzt. Eine genaue Bezifferung ist erst nach einer Auswasserung des Fährschiffes und einer Begutachtung durch einen Sachverständigen möglich. Der Fährbetrieb wurde bis auf Weiteres eingestellt. Die Herkunft der Rohrleitung ist derzeit unklar. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen dauern an.


