Zehn Prozent Plus in Top-Lagen

Ferienimmobilien-Boom: Preise steigen weiter an

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Wer im Urlaub in Deutschland eine eigene Bleibe sucht, muss tiefer in die Tasche greifen. Gerade an den Küsten und in den Alpen ziehen die Preise für Ferienwohnungen und -häuser spürbar an. Grund dafür ist eine Kombination aus starker Nachfrage und einem schwindenden Angebot.

Angebote knapp, Preise hoch

Deutschlands Urlaubsregionen verzeichnen steigende Immobilienpreise. Laut einem aktuellen Marktreport von Engel & Völkers haben sich die Angebotspreise für Ferienwohnungen an einzelnen Standorten binnen eines Jahres um rund zehn Prozent erhöht.

Der Run auf heimische Urlaubsziele hält an. Sowohl Eigennutzer als auch Investoren buhlen um die knappen Objekte. Insbesondere an attraktiven Küsten- und Alpenlagen ist der Wunsch nach einer eigenen Ferienimmobilie hoch.

Norderney und Sylt an der Spitze

Das Maklerhaus Engel & Völkers benennt in seinem „Marktreport Ferienimmobilien 2026“ konkrete Beispiele: Auf der Nordseeinsel Norderney werden in sehr guter Lage bis zu 25.000 Euro pro Quadratmeter für Ferienwohnungen aufgerufen.

Noch teurer wird es für Ferienhaus-Käufer auf Sylt. Dort liegen die Angebotspreise für ein Objekt in sehr guter Lage im kommenden Jahr voraussichtlich zwischen 8,9 und 18 Millionen Euro. In Ausnahmefällen sind sogar bis zu 29 Millionen Euro im Gespräch.

Trend zur „Coolcation“ befeuert Markt

Der Sondereffekt der „Coolcation“, bei der Reisende kühlere Orte bevorzugen, spiele dem Immobilienmarkt in den Küstenregionen zusätzlich in die Hände, so Till-Fabian Zalewski, Leiter von Engel & Völkers für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Gleichzeitig verschärfen Bauvorschriften und Verbote zur Zweckentfremdung von Wohnraum das knappe Angebot weiter. Für potenzielle Käufer bedeutet das: Geduld und ein prall gefülltes Portemonnaie sind gefragt.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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