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Mehr direkte Demokratie gefordert

FDP-Generalsekretär Hagen fordert Volksabstimmungen auf Bundesebene

FDP-Generalsekretär Hagen fordert Volksabstimmungen auf Bundesebene

Martin Hagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der neue FDP-Generalsekretär Martin Hagen verlangt größere Bürgerbeteiligung: In einem Interview mit T‑Online soll das Vertrauen in das politische System durch bundesweite Volksentscheide gestärkt werden.

Direkte Bürgerbeteiligung als Gegenwert zur sinkenden Wahlbeteiligung

Martin Hagen äußerte gegenüber dem Nachrichtenportal T‑Online, dass das Vertrauen in die repräsentative Demokratie abnehme. Viele Bürgerinnen und Bürger würden ihre Stimme an der Wahlurne als wirkungslos empfinden.

Der FDP-Generalsekretär plädierte daher für Elemente direkter Demokratie – insbesondere Volksentscheide auf Bundesebene. Gleichzeitig müsse die zunehmende Verrechtlichung der Politik und die Kompetenzverschiebung zu supranationalen Organisationen kritisch hinterfragt werden.

FDP‑Kurs: Liberale Klassiker neu beleben

Im Gespräch betonte Hagen, dass die FDP unter Wolfgang Kubicki wieder den „klassischen“ Liberalen Kern finden solle: wirtschaftliche Freiheit, Eigenverantwortung und ein gestärkter mündiger Bürger. Laut seiner Einschätzung liege die Nachfrage nach einem solchen Angebot deutlich über fünf Prozent und könne sogar zehn Prozent überschreiten.

Reaktion aus dem politischen Feld

Die Vorschläge lösten in anderen Parteien gemischte Reaktionen aus. Während manche den Anstoß zur Reform der Demokratie begrüßten, warnten andere vor Risiken einer zu starken Konkretisierung von Volksentscheiden auf Bundesebene.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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