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Fälschungen für italienisches Modegeschäft

Eine denkbar schlechte Idee: Zoll stoppt dreisten Schmuggler – Plagiate für 28.000€ im Koffer!

Die 169 Plagiate füllten einen Koffer und eine Reisetasche des Bekleidungshändlers aus Neapel.

Foto: HZA-S

Schlag gegen die Produktpiraterie am Stuttgarter Manfred Rommel Flughafen! Zöllner haben in der vergangenen Woche einen Reisenden gestoppt, der versuchte, fast 170 gefälschte Markenartikel nach Deutschland zu schmuggeln. Die Entdeckung im Gepäck des Mannes entpuppte sich als professionell geplanter Coup für sein eigenes Bekleidungsgeschäft.

Der aus Italien stammende Mann war aus der Türkei eingereist und wollte den Flughafen durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen. Doch die wachsamen Beamten des Hauptzollamts Stuttgart wurden misstrauisch und baten den Reisenden zur Kontrolle.

Im Gepäck des Mannes fanden die Zöllner dann die brisante Fracht: T-Shirts, Kleider und Shorts – durchweg Fälschungen von insgesamt fünf verschiedenen bekannten Markenherstellern. Der Einkaufswert der Plagiate lag bei etwas mehr als 1.500 Euro. Ein Schnäppchen für den Schmuggler, wären da nicht die Zöllner gewesen. Der Wert der entsprechenden Originalwaren hätte sich auf über 28.000 Euro belaufen!

Wie das Hauptzollamt Stuttgart mitteilte, waren die Textilien für den gewerblichen Weiterverkauf bestimmt. Der Reisende betreibt als Geschäftsführer ein Bekleidungsgeschäft in Neapel, wo die gefälschte Ware offenbar über den Ladentisch gehen sollte.

Die Plagiate wurden von den Zollbeamten sichergestellt. Gegen den Mann wurde umgehend ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Seine Reise durfte er nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen fortsetzen – allerdings ohne die gefälschte Ware und mit einer Anzeige im Gepäck. Er setzte seinen Weg mit einem Fernbus in Richtung Neapel fort.

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